Die Fischerbacher Zunft konnte im Rahmen ihrer Hauptversammlung am Samstagabend über einige Neuigkeiten informieren. Neben dem großen Narrentreffen 2027 ging es um die Finanzen.
Die Brandenkopfhalle füllte sich mit den Waldsteinhexen. Für den Vorstand war es die erste Hauptversammlung seit seiner Wahl, es gab einiges zu berichten nach Begrüßung durch Vorsitzende Jenny Braig.
Den Anfang machte Kassierer Christoph Schätzle. Es habe mehr Ausgaben als Einnahmen gegeben, obwohl letztere durchaus erfreulich gewesen seien. Ein großer Posten war der Ankauf von Stoffen und Wolle für die Hexentracht. Diese Kosten seien inzwischen immens geworden, doch die Hexen seien nun wieder gut eingedeckt – vorerst zumindest. Die allgemeinen Kosten sind gestiegen, auch Busfahrten sind teurer geworden. Das Team rund um die stellvertretende Vorsitzende Sabrina Brucker sucht bereits nach Lösungen.
„Olympia“ wird das Motto für die Fasent im kommenden Jahr sein
Das Fasentmotto für 2026 wurde an diesem Abend ebenfalls bekannt gegeben. Es lautet: „Lustig, bunt und voller Ziele – wir feiern Fasnacht-Olympische Spiele“. Man darf gespannt sein, welche Ideen zu diesem Thema umgesetzt werden.
Schriftführerin Anita Schwarz präsentierte einen ausführlichen Bericht über das vergangene Vereinsjahr, den sie sehr kurzweilig vortrug. Es war viel los – angefangen vom Baumstellen und Schnurren über die Besuche diverser Narrentreffen bis hin zum eigenen Umzug durchs Dorf.
Auch außerhalb der närrischen Zeit ist der mehr als 300 Mitglieder starke Verein sehr aktiv: So nahm er am Elfmeterturnier des FC Fischerbach teil, und es gab zum ersten Mal einen Teenie-Ausflug, der sehr gut ankam.
Einen großen Schatten wirft bereits das Narrentreffen am 16./17. Januar 2027 voraus. Erwartet werden rund 6000 Hästräger am Samstagabend. Auch wurde eine Änderung der Umzugsstrecke bekanntgegeben, die dadurch etwas länger wird. Auf einer Folie wurden ein Lageplan sowie eine Liste der zuständigen Ansprechpartner für dieses große Fest in Fischerbach gezeigt.
Beim großen Narrentreffen 2027 werden bis zu 6000 Hästräger erwartet
Nun hofft der Verein, dass das Wetter dieses Mal keinen Schneesturm bringt, sondern bestes Narrenwetter mit viel Sonnenschein. Es wurde bekanntgegeben, dass noch Schnurraten für das Schnurren nach dem Baumstellengesucht werden. Auch seien mehr Zuschauer willkommen – nicht nur aus den Vereinen.
Die Waldsteinhexen hießen einige Neuzugänge willkommen. So traten Diana Scheffold mit Kind, Fabienne Armbruster ebenfalls mit Kind sowie Jenny Wangler mit Nachwuchs dem Verein bei.
Ehrungen
Für 30 Jahre:
Kurt Heizmann, Stefan Summ, Katja Ramsteiner, Uwe Klausmann, Ursula Nitzsche und Sonja De Fazio.
Für zehn Jahre:
Ayleen Asberger, Emma Asberger, Lukas Isenmann, Joshua Voland, Jolina Voland, Tanja Voland und Romy Ullmann.