Peter Rager (Mitte) wurde von Otto Karotsch und Maria Rager für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt. Foto: Wahl

Der Albverein Ortsgruppe Bisingen blickte bei seiner Hauptversammlung auf das vergangene Jahr 2025 zurück.

In kleiner Runde fand die Hauptversammlung des Schwäbischen Albvereins, Ortsgruppe Bisingen, im „Mare Blu“ statt. Willkommensgrüße entbot zunächst Otto Karotsch als Sprecher des Vorstandsteams. Deutlich machten Otto Karotsch und Maria Rager, dass die Ortsgruppe ihre Mitglieder vor allem durch Tod verliere. Der Altersschnitt bewege sich bei Ü72. Es fehle an Neueintritten, vornehmlich der jüngeren Generation.

 

Das Aufhängen, Leeren und Dokumentieren von über 300 Vogelkästen ist eine Arbeit, die Familienwart Rupert Henle zusammen mit Albert Schmid und Manfred Henkel akribisch erledigt. Die Naturschutzwartin Maria Rager sorgt bei Aktionen für das leibliche Wohl der engagierten Mitglieder.

Wanderungen gerne angenommen

Monatlich zwei Wanderungen sind ein Grundangebot der Ortsgruppe, das von durchschnittlich zwölf Wanderfreunden gerne angenommen wird. Die Osterwanderung und die Wanderung zum Nikolaus sind für Familien gedacht, werden aber leider kaum „gebucht“, bedauert Familienwarts Rupert Henle. Das individuelle Wandern sei mittlerweile zum Trend geworden, erklärte er. Eine Bindung zum Verein sei kaum mehr gewollt. Die Arbeit der Vereinsmitglieder werde aber gerne in Anspruch genommen. Denn wer seinen Spaziergang in die nähere Umgebung verlegt, erkenne unschwer die Arbeit von Wegewart Klaus Kugler. Ohne die Hinweisschilder, die er erneuert, reinigt und die Wege freischneidet, sei es auch mit WanderApp und Navigationsgerät schwierig, sich in der Umgebung zu orientieren.

Urkunde und Ehrennadel

Finanziell ist die Ortsgruppe gut und unabhängig aufgestellt. Der Unterstützung des Landratsamtes und der Gemeinde Bisingen sei Dank. Dem Kassenwart Otto Karotsch wurde durch die Kassenprüfer Helmuth Alznauer und Gisela Birr eine einwandfreie Buchführung attestiert, die Entlastung war danach reine Formsache.

In der Versammlung wurde auch geehrt. So bekam Peter Rager für 40 Jahre eine Urkunde und eine Ehrennadel. Martin Epple-Schlenker (50 Jahre), Hugo Fecker (60 Jahre), Heinrich Fecker (60 Jahre) und Karl-Heinz Buckenmeier (60 Jahre) waren nicht persönlich anwesend.