Einen Ehrungsmarathon hat die Nusplinger Wehr absolviert. Hans-Dieter Mengis und Andreas Riemer wurden aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Nusplingens Kommandant Armin Ruß berichtete der Versammlung von elf Einsätzen, darunter ein Wildunfall, die Beseitigung einer Ölspur sowie die Ausfälle von Einsatzleitrechner und Digitalfunk. Insgesamt sind 75 Einsatzstunden zu Buche geschlagen. Die Jahresübung, berichtete Ruß, habe die Wehr erfolgreich auf dem Areal des Bauunternehmens Decker hinter sich gebracht.
Stolz zeigte sich Armin Ruß darauf, dass die Nusplinger Feuerwehr verschiedene Anschaffungen getätigt und auf den Weg gebracht habe. Der Auftrag für ein neues LF 10 sei erteilt, freute er sich. Zudem hat die Nusplinger Feuerwehr im August den neuen TS-Anhänger in Heidenstadt segnen lassen. Christoph Reiser blickte als Schriftführer zurück, Steffen Braun als Kassierer. Andrea Decker berichtete über die zahlreichen Angebote und Aufgaben von Kinder- und Jugendfeuerwehr, die sehr gelobt wurden.
Fundament einer funktionierenden Wehr
Im Mittelpunkt der Versammlung standen zahlreiche Ehrungen und Beförderungen sowie zwei Verabschiedungen. Abschied vom aktiven Dienst nahmen zwei besonders engagierte Wehrleute. „Es ist ein besonderer Moment für unsere Feuerwehr“, betonte Kommandant Ruß. Mit Wehmut und Dankbarkeit verabschiedete er Hans-Dieter Mengis und Andreas Riemer aus dem aktiven Dienst. Beide haben das 65. Lebensjahr erreicht. Mengis und Riemer, lobte er, hätten die Arbeit der Nusplinger Wehr über viele Jahrzehnte geprägt.
„Menschen wie Ihr sind das Fundament einer funktionierenden Feuerwehr – zuverlässig und engagiert“, so Ruß. Sowohl Hans-Dieter Mengis als auch Andreas Riemer hätten alle Leistungsabzeichen bis zur höchsten Stufe in Gold abgelegt: „Das steht für Fachwissen, Disziplin und den Anspruch, sich stets weiterzuentwickeln.“
Kreisehrenzeichen in Gold für Frank Alber
Sechs Mitglieder wurden zudem ausgezeichnet. Vincent Wäschle für zehn Jahre mit dem Kreisehrenzeichen in Bronze. Tobias Heinemann und Kevin Veeser erhielten für 20-jährige Dienstzeit das Kreisehrenzeichen in Silber. Das Landesehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Dienst bekamen Alexander Staiger und Timo Schilling. Das Kreisehrenzeichen in Gold für 30 Jahre bekam Frank Alber überreicht.