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Haslach i. K. Reger Betrieb beim Gemeindefest

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In ihren türkischen Trachten zeigten die acht Mädchen den Artvin-Tanz, der in der Türkei überall bekannt ist. Foto: sb

Haslach - Wenn der Türkisch-islamische Kulturverein Haslach zum Fest rund um die Moschee einlädt, dann finden viele Besucher aus Haslach und umliegenden Orten den Weg in die Schleifmattstraße. An beiden Pfingsttagen hat reger Betrieb geherrscht.So waren die drei Moscheeführungen allesamt ausgebucht. Das Interesse seitens der Bevölkerung war groß, das Gebäude auch von innen kennenzulernen und Informationen über den Islam zu erhalten. Dazu war im Außenbereich auch ein Büchertisch aufgebaut, auf dem neben dem Koran in arabischer Sprache und Schrift auch viele Bücher in deutscher Sprache den Islam erklärten und religiöse Fragen beantworteten.

Die beiden ehrenamtlichen Beauftragten für die Führungen durch die Moschee, Gülay Süme und Binnur Aksu verstanden es hervorragend, den vielen interessierten Besuchern aller Altersstufen auf kundige und einfühlsame Art ihre religiösen Riten nahe zu bringen. Vom Betreten des Gebetsraums ohne Schuhe, über die Erklärung und Bedeutung der inneren Ausgestaltung bis zum Ablauf einer Gebetsstunde wurde alles bestens erklärt und gezeigt.

Besonders beeindruckt waren alle, dass Imam Mücahit Güzel persönlich anwesend war und die Besucher in deutscher Sprache begrüßte. Auch ließ er im dafür vorgesehenen Bereich des Raums den Gebetsruf erschallen, bestieg die Kanzel und den Lehrstuhl, von denen aus gepredigt und Glaubensfragen erörtert werden. Auch legte er sein Gewand und die Kopfbedeckung an. Als sich alle dann gar zum gemeinsamen Gebet zusammen fanden und jeder Zeit bekam, Gott seine persönlichen Anliegen in der Stille vorzutragen, verließ man die Moschee am Schluss ganz bestimmt mit besserem Verständnis für den Islam.

Beliebter Treffpunkt für Alt und Jung

Am Nachmittag wurde die Vorführung der acht Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren mit großem Beifall bedacht. Sie boten in ihren traditionellen Landestrachten den in der Türkei überall bekannten Artvin-Tanz. Erstmals war auch eine traditionelle Sitzecke eingerichtet, wie sie sowohl in Privat- als auch in Teehäusern und Gaststätten ein beliebter Treffpunkt für Alt und Jung ist.

Ein Blick auf das überaus reichhaltige Angebot an Spezialitäten ließ einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Erfreut waren die Besucher nicht nur ob der köstlich und lecker schmeckenden kalten und warmen Angebote, sondern bestimmt auch über die sehr günstigen Preise. Ob Geflügelspieß, Hackfleisch- und Teigtaschen mit Käse, Spinat oder Kartoffeln – alles war vorhanden. Die bekannt köstlichen Süßspeisen fanden ebenfalls reißenden Absatz. Am Getränkestand konnten die Gäste türkischen Tee in den typischen Gläschen kosten. Die Organisation mit den vielen fleißigen Helfern klappte ausgezeichnet, so dass es keine langen Warteschlangen gab. Der Vorsitzende des Türkisch-islamischen Vereins, Nurullah Durmus, durfte dann auch allseits hohes Lob und Anerkennung für das Kermes-Fest erfahren.

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