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Haslach i. K. Nächste Generation in den Startlöchern

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Klara Georgina hat ihre Zirkusnummern um akrobatische Darbietungen auf der Kautschuk-Matte erweitert, während Diego als bunt tanzender Slinki für einen Hingucker sorgen wird. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Er ist wieder da: Der kleine Familienzirkus Nock, der vor drei Jahren unfreiwillig lange in Haslach Station machen musste. Am Montag haben die Nocks ihr Zirkuszelt auf der großen Wiese unterhalb des Bildungszentrums aufgebaut.

Haslach. Am Freitag, 12. Juli, wird es um 18 Uhr die erste Vorstellung geben.

Am Samstag, 13. Juli, jährt sich der schwere Unfall von Zirkuschef Manuel Schickler dann zum dritten Mal. Die gesundheitlichen Spätfolgen sind noch nicht überwunden.

Joanna Nock erinnert sich sehr gut an den Unfall ihres Mannes, der beim damaligen Aufbau an der Schwarzwaldstraße vom Dach des weitestgehend aufgebauten Zirkuszelts gestürzt war. "Er hatte einen Schädelbasisbruch und mehrere Knochenbrüche", blickt sie zurück; damals stand sie selbst kurz vor der Geburt ihres dritten Kindes und mit einem Schlag vor dem Nichts.

Über die anschließende Hilfsbereitschaft der Bevölkerung ist sie noch heute dankbar. Denn der Zwangsaufenthalt in Haslach verlängerte sich von Woche zu Woche. Die gesundheitliche Besserung von Manuel Schickler ging nur sehr langsam voran und wurde zunächst mit einem Ferienprogramm für Kinder überbrückt. Anfang September war dann Baby Lilly Mavis zur Welt gekommen und die Sorge um ein Winterquartier trieb die Zirkusfamilie um.

Überwintert wurde dann zwischen der Bundesstraße und den Haslacher Bahngleisen, bis es Anfang März 2017 endlich weiter gehen konnte. Zunächst wurde das Zirkuszelt in Hausach aufgebaut, danach in Zell und schließlich ging es über verschiedene Plätze in den Räumen Offenburg, Lahr, Freiburg, Stuttgart und Freudenstadt, bis sie jetzt wieder in Haslach ihr Zirkuszelt aufbauen werden.

"In den vergangenen drei Jahren hat sich viel getan – und doch auch nicht", erzählt Joanna Nock. Während sich Zirkuschef Manuel Schickler mit ständigen Kopfschmerzen, der eingeschränkten Funktion seiner linken Hand und Problemen an der Wirbelsäule herumschlägt, haben sich sein Sohn Diego und die Kinder Klara, Santana und Lilly zu kleinen Stars in der Manege entwickelt. So hat Klara Georgina ihre Fertigkeiten als Artistin an den Bändern ausgebaut und neue Akrobatik-Nummern auf der Kautschuk-Matte einstudiert.

Für Samanta Cheyenne, Nichte Djamilia und die kleine Lilly Mavis wird Zirkuschef Manuel Schickler zum Akrobatik-Partner, wenn sie auf ihm ihre Handstände vollführen und Sohn Diego hat seine Kunst der Jonglage vertieft. "Er jongliert mittlerweile mit acht Keulen", zeigt sich Joanna Nock stolz über die Fortschritte des Nachwuchses. Nichte Djamailia wird als Clown für den spaßigen Part im Programm sorgen, während Diego sich als "Slinky" durch die Manege tanzt. Neffe Santino verspricht eine spektakuläre Feuershow im Programm.

Wenn es am Freitag, 12. Juli, um 18 Uhr zum ersten Mal heißen wird: "Manege frei!", bietet der Familienzirkus Nock ein neues Programm. Varieté, Akrobatik und Clownerie werden geboten, um die Zuschauer zu verzaubern. Weitere Aufführungen sind am Samstag, 13. Juli, ab 18 Uhr und am Sonntag, 14. Juli, ab 11 Uhr. Am folgenden Wochenende sind am Freitag und Samstag noch einmal jeweils ab 18 Uhr Vorstellungen und am Sonntag ab 11 Uhr.

Ihre Redaktion vor Ort Haslach

Lisa Kleinberger

Fax: 07832 9752-15

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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