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Haslach i. K. Mitbewohner

Von
Bewohnerin Maria Ginkel – hier mit dem kleinen Kater Felix – hat die Kätzchen schon in ihr Herz geschlossen. Foto: Seehase Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Niels Seehase Haslach. Felix, Lotte und Theo – so heißen die jüngsten Bewohner des Haslacher Alfred-Behr-Hauses. Seit dieser Woche leben die drei Kätzchen in dem Pflegeheim. Hilfe bei der "Adoption" der Stubentiger kam von einem Verein.Gismo Tierhilfe, seit gut einem Jahr im Vereinsregister der Stadt Ettenheim eingetragen, hat sich zum Ziel gesetzt, Haushalte und Einzelpersonen, denen keine großen finanziellen Sprünge möglich sind, mit Futterspenden sowie Beihilfen zu Tierarztkosten, Kastrationen, Impfungen, Floh- oder Wurmkuren für ihre Haustiere zu unterstützen. Bedürftigen Tierhaltern bietet der Verein auch eine "Tier-Tafel" an, bei der sie verbilligtes Futter kaufen können.

Irgendwann sind auch Mitarbeiter des Alfred-Behr-Hauses auf Gismo Tierhilfe aufmerksam geworden. In dem Pflegeheim hatten bereits früher Katzen gelebt. Irgendwann seien die Tiere aber verschwunden, berichtet Miriam Eckstein. Das sei schade, so die Sozialpädagogin weiter. Denn ohne die Katzen fehle den Bewohnern etwas. Deshalb sei auch schnell klar gewesen, noch einmal Katzen aufzunehmen.

Vorher musste allerdings noch die Frage geklärt werden, wer die Kosten für die Erstversorgung der Tiere übernimmt. Aufrufe, Tierpatenschaften zu übernehmen, seien auf wenig Resonanz gestoßen, berichtet Eckstein. Also setzte sie ein Schreiben an den Ettenheimer Verein auf, wohl wissend, dass die Heimbewohner eigentlich nicht zu dessen Zielgruppe gehören.

Eingewöhnung in das neue Zuhause

Nichtsdestotrotz unterstützte Gismo Tierhilfe das Pflegeheim und übernahm Kosten für Impfungen, Kastrationen oder die notwendigen Flohkuren. Laut Miriam Eckstein spendete auch eine Bewohnerin aus dem betreuten Wohnbereich etwas. Dank dieser Hilfe konnte das Alfred-Behr-Haus am vergangenen Mittwoch drei Kätzchen, die auf einem Bauernhof in Fischerbach geboren wurden, bei sich aufnehmen.

Derzeit gewöhnen sich die graue Lotte, der schwarz-weiße Felix und der rötlich-weiße Theo – auf diese Namen wurden die jungen Katzen getauft – in einem Therapieraum des Seniorenheims an ihr neues Zuhause. Später sollen sie "Leben ins Haus bringen", macht Miriam Eckstein deutlich. Zwar würden schon jetzt Tiere in dem Pflegeheim gehalten, "aber Katzen sind schon etwas anderes als Kaninchen oder Meerschweinchen", sagt die Sozialpädagogin. Sie hofft auf weitere Futter- oder Geldspenden für die Kätzchen des Alfred-Behr-Hauses.

Weitere Informationen: Der Verein Gismo Tierhilfe stellt sich im Internet unter www.gismotierhilfe.de vor.

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