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Haslach i. K. Martin Schmid ist Geschäftsführer

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Martin Schmid (von links) ist neuer Geschäftsführer der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal. Vorstand Karl Burger freute sich über den reibungslosen Übergang. Lutz Heubach geht nach 35 Jahren als Geschäftsführer zum Jahresende in den Ruhestand. Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Die Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal hat mit Martin Schmid aus Haslach-Schnellingen einen neuen Geschäftsführer. Er übernimmt zum 1. Oktober den Posten von Lutz Heubach, der 35 Jahre lang die Geschicke des Vereins sowie der gemeinnützigen GmbH geführt hat.

Haslach. Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten Lebenshilfe-Vorstand Karl Burger und die beiden Geschäftsführer über den Wechsel. "Wichtige Entscheidungen wie diese werden nicht dem Zufall überlassen", betonte Lutz Heubach zu Beginn. Die Prozesse innerhalb der Einrichtung wären komplex, weshalb das Anforderungsprofil (siehe Info) sehr hoch gehängt worden sei.

Bereits in der November-Sitzung des Vorstands sei die Entscheidung zur Stellenbesetzung mit Martin Schmid getroffen worden. Ziel sei es gewesen, den Wechsel in der Geschäftsführung gut vorzubereiten. Als Bankbetriebswirt und diplomierter Sozialpädagoge der Dualen Hochschule Villingen-Schwennigen verfüge Schmid über profunde Kenntnisse in betriebswirtschaftlicher, sozialrechtlicher und sozialpädagogischer Hinsicht.

Bezüglich seiner 15-jährigen Erfahrung in der Lebenshilfe könne der neue Geschäftsführer auf eine unmittelbare Arbeit mit den Menschen mit Behinderung im Wohnbereich sowie den Heilpädagogischen Tagesgruppen (HPT) blicken. Seine Qualifikation in Leitungsfunktion habe Martin Schmid im Wohnhaus Elzach sowie der HPT in Steinach bewiesen. Seit April 2017 obliegt ihm die pädagogische Bereichsleitung Arbeit und berufliche Fortbildung, seit Juni 2018 zeichnet er per Prokura und wurde Anfang des Jahres zum stellvertretenden Geschäftsführer ernannt.

Corona-Krise als erste Nagelprobe

"Er bringt das Rüstzeug mit, das es für diesen Posten braucht", bilanzierte Lutz Heubach. "Er war mein Wunschkandidat und ich bin mir sicher, dass Martin Schmid künftige Herausforderungen gut meistern wird."

Das komplexe Thema des Bundesteilhabegesetzes sowie die Corona-Pandemie seien ebenso große Felder, wie genügend Aufträge von den Betrieben der örtlichen Industrie oder für die Werbemittel-Produktion zu generieren.

Rückblickend auf seine 35-jährige Tätigkeit für die Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal betonte Heubach: "Ich würde es jederzeit uneingeschränkt wieder tun!"

Martin Schmid erklärte: "Die Geschäftsführung habe ich nie angestrebt und doch hat es sich im Laufe der Jahre dahingehend entwickelt." Er habe einfach niemanden auf dem Posten sehen wollen, dem die Einblicke in die komplexen Abläufe der Lebenshilfe fehlen würden. "Ich will die Arbeit mit und für die Menschen mit Behinderung mitgestalten", blickte er auf Künftiges.

Die Corona-Krise sei bereits die Nagelprobe gewesen. Er habe von Anfang an dem Krisenstab angehört. Der bevorstehende Winter werde aufgrund der Quarantäne-Zeiten und im Hinblick auf die Personalsituation aber mit großer Sorge betrachtet.

Martin Schmid hatte bis 2005 bei der Sparkasse Haslach-Zell gearbeitet, zuletzt war er dort der stellvertretende Bereichsdirektor für Immobilien gewesen. Bis 2008 absolvierte er denn die Ausbildung zum Diplom-Sozialpädagogen und leitete anschließend mehr als drei Jahre lang das Wohnhaus in Elzach. Es folgte die Leitung der Steinacher HPT, die Pädagogische Bereichsleitung und schließlich die Gesamtprokura mit der Technischen Bereichsleitung.

"Die Familie und das Vereinsleben werden bei mir groß geschrieben", gewährte der 49-Jährige private Einblicke. In seiner Freizeit sei das Theaterspielen eine große Leidenschaft. Die inklusive Theatergruppe "Echt" hatte er mit dem Improvisationstheater zusammengebracht. "Für dieses Projekt mit dem Club 82 werde ich als Geschäftsführer keine Zeit mehr haben", bedauerte Martin Schmid.

Als Nachfolger für Lutz Heubach war eine Persönlichkeit gesucht worden, die einerseits eine hohe fachliche Kompetenz im betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Bereich hat. Andererseits aber auch nachweisbare und mehrjährige Erfahrungen im Bereich der Behindertenhilfe einbringen kann – und insbesondere auch in entsprechenden Leitungsfunktionen tätig war. Mit Martin Schmid wurde diese Persönlichkeit in den eigenen Reihen der Lebenshilfe im Kinzig- und Elztal gefunden.

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