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Haslach i. K. Marathon-Kochen statt Konzerte

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Matthias Schaettgen bei der Zubereitung seines Menüs. Die Dreharbeiten begannen um 9 Uhr morgens. Foto: TVNow Foto: Schwarzwälder Bote

Für Matthias Schaettgen ist das Jahr außergewöhnlich ruhig verlaufen. Wie seine Kollegen aus der Veranstaltungsbranche konnte er dieses Jahr keine Konzerte organisieren. Dafür ist er jetzt bei "Das perfekte Dinner" zu sehen.

Bayreuth/Haslach. "In einem Anfall von Wahnsinn", habe er sich für eine Aufzeichnung der beliebten Kochsendung beworben, berichtet der gebürtige Haslacher, der beispielsweise für die beliebten "Stahlzeit"-Konzerte in der Stadthalle verantwortlich ist, lachend am Telefon. Die Sendung gefalle ihm gut – und das nicht nur, weil er und seine Ehefrau "oft und gerne" kochen. Besonders würde ihn bei der Sendung interessieren, wie die Teilnehmer wohnen und was für Gastgeber sie sind.

"Ich habe mir irgendwann gedacht: Unsere Wohnung ist ein wenig ungewöhnlich, würde sicher gut in die Sendung passen und vielleicht habe ich eine Chance", blickt er zurück. Er bewarb sich schließlich. Der erste Anruf ließ nicht lange auf sich warten. Zunächst klärte die Produktionsfirma, ob Schaettgen in einem bestimmten Zeitraum frei wäre für den Dreh. Im Frühjahr kam ihm noch etwas dazwischen, aber für eine weitere Runde in Bayreuth und Umgebung, die Anfang Oktober gedreht wurde, passte es dann.

Vorbereitende Interviews und Co. wurden in Zeiten von Corona per Video geführt. Der Dreh selbst verlief aber weitgehend normal: Nachdem die Sendung im Sommer auf Großküchen und viel Abstand umgesattelt hatte, "waren wir im Oktober die erste Gruppe, die wieder wie gehabt gefilmt wurde", so Schaettgen. Möglich wurde das durch engmaschig vorgenommene Corona-Tests. "Ich habe mich absolut sicher gefühlt", sagt Schaettgen auf Nachfrage.

Die Zusage zum Dreh hat er übrigens erst zwei Wochen vor der Aufzeichnung bekommen. "Das war stressig", blickt er auf die Vorbereitungen zurück.

Und auch der Tag, an dem seine Koch- und Gastgeberfähigkeiten im Mittelpunkt standen, war nicht ohne. Es war der Erste von fünf, die von Montag bis Freitag ausgestrahlt werden. Auf der einen Seite konnte er sich dadurch am Vortag noch vorbereiten, auf der anderen Seite wusste er überhaupt nicht, wer seine Gäste sein würden. Lebensmittel-Allergien würden zwar im Vorfeld mitgeteilt, nicht aber ihre Präferenzen wie zum Beispiel , ob die Teilnehmer Fleisch essen. Da braucht es dann Alternativen, weiß Schaettgen.

"In einem Anfall von Wahnsinn" Bewerbung eingereicht

Der lange Drehtag, der um 9 Uhr direkt mit der ersten Aufnahme an der Haustür los ging und sich bis zum Ende des Menüs am Abend zog, sei anstrengend gewesen. "Das habe ich etwas unterschätzt", gibt er zu. Bis 17 Uhr war Kochen angesagt. In den letzten eineinhalb Stunden sei das erst richtig stressig gewesen. "Vielleicht war ich da auch etwas unentspannt", verweist er lachend auf die Ausstrahlung am Montag. Genau weiß er das noch nicht – die Teilnehmer haben die Sendung vorab nicht gesehen. So erfährt er auch erst bei der Ausstrahlung, wie die anderen Hobbyköche sein Menü bewertet haben.

Die Gruppe sei in den fünf Drehtagen aber sehr gut miteinander ausgekommen. "Jetzt sind wir natürlich alle gespannt", sagt er. Alle seien sehr respektvoll miteinander umgegangen. "Ich denke, das wird eine gute Woche", blickt er voraus.

Bei "Das perfekte Dinner" bewirten und bewerten sich pro Sendewoche fünf Hobbyköche gegenseitig. Die Sendung wird von Montag bis Freitag ab 19 Uhr auf Vox ausgestrahlt. Wer Matthias Schaettgen in dieser Zeit nicht zusehen kann, hat die Möglichkeit, die Sendung online bei "TVNow" zu streamen.

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