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Haslach i. K. "Essen auf Rädern" ist sehr gefragt

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Kilian Nattmann leistet derzeit seinen Bundesfreiwilligendienst bei der Awo. Die Arbeit als Fahrer von "Essen auf Rädern" macht ihm großen Spaß. Foto: Kleinberger Foto: Schwarzwälder Bote

So viele Essen wie selten fährt die Awo derzeit im Programm "Essen auf Rädern" aus. Als einen der Faktoren dafür macht Ursula Fix seitens der Awo die Corona-Pandemie aus.

Mittleres Kinzigtal. "Es sind schon eindeutig mehr Essen als normal", befindet Ursula Fix im Gespräch mit unserer Zeitung. Ein Grund: Angebote wie Tagespflege oder Mittagstische entfallen derzeit wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. "Manche wollen sich zur Zeit auch einfach das Einkaufen sparen", so Fix weiter. Da die Awo jeden Tag unterschiedliche Gerichte zu ihren Kunden ausfährt, greifen diese jetzt auf das Angebot zurück, anstatt täglich frisch zu kochen.

Mitarbeiter in der Küche und Fahrer leisten unter extremen Bedingungen hervorragende Arbeit

In diesem Zusammenhang lobt Fix die Mitarbeiter in der Küche und die Fahrer ausdrücklich. "Sie leisten unter den Extrembedingungen sehr gute Arbeit", sagt sie. Aktuell bedeute die Krise in diesem Bereich einen hohen Mehraufwand. Aber auch an anderer Stelle hat der Bedarf zugenommen: So fragen mehr Kunden die hauswirtschaftlichen Dienstleistungen ab. Die Einkaufsdienste erfolgen mit kontaktloser Übergabe.

Und auch das "Essen auf Rädern" ist umgestellt: Es wird den Kunden nicht mehr, wie bisher, in die Wohnung beziehungsweise Küche geliefert. Die Übergabe erfolgt derzeit ausschließlich kontaktlos.

Ein Bereich beschäftigt die Awo allerdings weiterhin: Fahrer. Gerade Personen, die in Bereichen wie der Gruppentherapie arbeiten, die aktuell ausgesetzt sind, suchen derzeit nach alternativen Beschäftigungen. Eine Fahrerin hat neu angefangen, aber "wir suchen nach langfristigen Mitarbeitern", betont Fix. Sie ist sehr froh darüber, dass in Krisenzeiten bislang keiner der Mitarbeiter aufgehört hat. "Hier halten alle zusammen", berichtet sie. Zudem hat sie eine neue Teamkollegin: In Nachfolge von Dagmar Leopold arbeitet sie seit Oktober mit Ursula Volk zusammen, koordiniert Dienste und ist am Telefon für Kunden und Mitarbeiter da.

Auch junge Menschen, die am Bundesfreiwilligendienst interessiert sind, sind bei der Einrichtung willkommen. Das weiß der 19-jährige Kilian Nattmann, dessen Jahr als "Bufdi" zuende geht. Er hatte sich zunächst im Internet über Möglichkeiten des Engagements informiert und erfuhr im Bewerbungsgespräch, dass er überwiegend für das "Essen auf Rädern" und "mobile Dienste" eingesetzt werden würde, erzählt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

Arbeit ist geeignet für alle, die Menschen mögen und Spaß am Autofahren haben

Die Arbeit mache ihm großen Spaß. "Ich würde die Arbeit jedem empfehlen, der Autofahren und Menschen mag", sagt Nattmann und lacht. Im Sommer will er mit einem dualen Studium im sozialen Bereich beginnen.

Daher sucht die Awo auch einen neuen "Bufdi", idealerweise mit Führerschein. Dieser ist ab Herbst willkommen. Für Nattmann hat Ursula Fix nur Lob übrig: "Er macht das richtig gut." Sie beobachtet insgesamt, dass junge Menschen sehr gut in die Arbeit hineinwachsen.

Zum Herbst hin sucht die Awo im Kinzigtal einen neuen "Bufdi", der überwiegend im Bereich "Essen auf Rädern" eingesetzt wird. Interessenten können sich bereits jetzt gerne unter Telefon 07832/4522, 07833/245 oder per E-Mail an ambulante-dienste-kinzigtal @awo-ortenau.de melden.

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