trotz des relativ geringen Platzangebots sollen sechs Laufbahnen entstehen. Foto: Störr

Sport: TV Haslach informiert über Stand der Bauarbeiten am Stadion / Gesamtkosten von 3,3 Millionen Euro

Während der Hauptversammlung des Haslacher Turnvereins ist über den Stadion-Neubau informiert worden. "Es sieht fertiger aus, als es ist", hatte es Bürgermeister Philipp Saar auf den Punkt gebracht.

Haslach. TV-Vorstand Christopher Ast hatte zunächst die Eckdaten des neuen Stadions aufgezeigt (siehe Info). Der Turnverein würde sich zusammen mit dem Sportverein in Form einer Geld-Leistung an den Gesamtkosten von 3,3 Millionen Euro beteiligen. "Diese ist für den TV auf 135 000 Euro gedeckelt", betonte Ast. Hinter dem Turnzentrum wird der TV zwei Garagen mit einer Lagerfläche von 70 Quadratmetern für das Leichtathletik-Equipment bauen.

950 000 Euro an Zuschüssen

Was in dieser Abteilung geleistet und an sportlichen Erfolgen erzielt werde, sei sensationell. Haslachs Bürgermeister Philipp Saar nannte die Gesamtkosten eine echte Summe. Aufgrund der guten Zusammenarbeit des Turn- und Sportvereins mit der Stadt sei der Gemeinderat überzeugt worden, das Großprojekt anzugehen. Der Zuschuss des Landes mit 200 000 Euro sei schon mal gut, mit einem guten Draht nach Berlin wären weitere 950 000 Euro an Zuschüssen generiert worden. "Und dann kommt noch die Förderung des Badischen Sportbunds", blickte Saar voraus. Doch es sei auch klar, dass man ohne Fördergelder kein Stadion Typ B hätte bauen können.

Als Fixpunkte der Planung benannte er das Abflussrohr des Verbandssammlers zwischen Stadion und Schwimmbad, das aufdimensioniert werden musste, und die untersten Tribünen-Stufen auf der gegenüberliegenden Seite. Die Aufgabe des Planers habe darin bestanden, auf dem wenigen Platz dazwischen sechs Laufbahnen und einen Sportplatz zu realisieren. "Am Ende des Tages werden wir ein Stadion haben, das den Menschen in und um Haslach zugute kommt", war sich der Bürgermeister sicher. Es werde mehr als seinen Zweck erfüllen und die Menschen wieder für den Sport begeistern.

Saar zeigte sich froh darüber, dass die Arbeiten gut im Zeitplan liegen und von den Schwierigkeiten der Baubranche derzeit nichts zu spüren sei. "Kommendes Jahr zum Saisonstart könnte das Stadion fertig sein", zeigte sich der Bürgermeister optimistisch. Mit den benachbarten Tennisplätzen, dem Kunstrasenplatz, dem Schwimmbad, der Jan- und Eichenbach-Sporthalle sowie dem Stadion werde ein Sportzentrum entstehen, das für eine Kleinstadt mit 7000 Einwohnern beachtlich sei.

Regionale Meisterschaften und überörtliche Veranstaltungen nach internationalen Wettkampfregeln und den Regeln des Deutschen Leichtathletik-Verbands werden auf Kampfbahnen des Typ B ausgetragen. Diese Anlagen entsprechen den Anforderungen des Trainings für den Hochleistungssport und bestehen aus einem Großspielfeld sowie zwei kopfseitig aufgesetzten Halbkreisen. Darin sind Anlagen für die Einzel-Disziplinen verbaut, umgeben wird die Anlage von einer 400 Meter langen Rundbahn.