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Haslach i. K. Der neue Film ist schon historisch

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Filmemacher Stefan Hättich (Mitte) hat den neuen Film über den Haslacher Weihnachtsmarkt an Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Angelika Spitzmüller und ihren Stellvertreter Franz-Josef Schultheiß übergeben.Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Der Haslacher Weihnachtsmarkt ist aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Da kommt der neue Film über den 45. Weihnachtsmarkt des vergangenen Jahres gerade zur rechten Zeit.

Haslach. Der Film wird nun am ersten Samstag im Advent – anstelle des großen Markts – für zwölf Euro im Städtle verkauft.

Filmemacher Stefan Hättich aus Haslach hatte sich im vergangenen Jahr viel Zeit genommen, um die vielen unterschiedlichen Gruppierungen im Vorfeld des 45. Weihnachtsmarkts zu besuchen. Schon heute ist daraus ein historisches Dokument geworden, Menschenmassen und distanzlose Nähe sind aktuell kaum vorstellbar.

Ungezählte ehrenamtliche Helfer

Aus zehn Stunden Rohmaterial hat der Filmemacher einen 106 Minuten langen Film geschnitten und dafür etwa 50 Arbeitsstunden investiert. So steht am Anfang das vorbereitende Treffen aller Mitwirkenden im Oktober, bei dem Ideen entwickelt und unter anderem die Verteilung des Erlöses festgelegt wird.

Im vergangenen Jahr waren die Sozialstation und der Club 82 die Nutznießer des Markts. "Was an Vorbereitungen der einzelnen Gruppen im Hintergrund abläuft, das hat mich selber überrascht", erzählte Hättich am Rande der jüngsten Pfarrgemeinderatsitzung.

Vom Misteln schneiden über das Kränze binden bis hin zur Tombola und dem Flohmarkt sind ungezählte ehrenamtliche Helfer in der gesamten Seelsorgeeinheit im Einsatz, um jeweils am ersten Samstag im Advent den großen Haslacher Weihnachtsmarkt zu bestücken. Gestrickte Socken, Kilwiküchle, selbstgekochte Marmelade, weihnachtliche Dekorationen oder selbstgebackene Plätzchen – vieles davon ist sehr zeitaufwendig und wurde jetzt im Film festgehalten.

Denn am Markttag sind zwar das große Warenangebot und viele ehrenamtliche Helfer zu sehen, doch die Arbeit im Vorfeld verläuft meist ohne großes Aufsehen hinter den Kulissen.

"Die Koordination und Kommunikation im Vorfeld des Weihnachtsmarkts sind absolut beeindruckend", bestätigte Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Angelika Spitzmüller und freute sich über das Filmergebnis. Denn auch der Weihnachtsmarkt selber wurde vom frühmorgendlichen Aufbau über den Markttrubel bis hin zur abendlichen Verkündigung des Gesamtergebnisses im Kastenkeller dokumentiert. Allen Helfenden in den sechs Pfarreien der Seelsorgeeinheit gelte ein großer Dank für das Engagement, das den Weihnachtsmarkt seit 45 Jahren ermögliche. Und so wird im Film auch Zeitzeuge Rudolf Krämer zu Wort kommen, der sich damals federführend für die ersten Weihnachtsmärkte in Regie des Haslacher Pfarrgemeinderates eingesetzt hatte.

Der neue Film "Haslacher Weihnachtsmarkt" wird mit Beschluss des Pfarrgemeinderats für 12 Euro verkauft. Neben dem Haslacher Pfarrbüro und Stefan Hättichs "Filmmomente" in der Bachgasse wird der Film in der Tourist-Information im Haslacher Kloster angeboten. Außerdem wird er nach den Advents-Gottesdiensten zum Kauf angeboten und am ersten Advents-Samstag, an dem der Weihnachtsmarkt eigentlich immer stattfindet, von ehrenamtlich Engagierten im Städtle verkauft.

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