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Haslach i. K. Besserer Schutz für Bollenbach

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Vollzogen den symbolischen Spatenstich für die lokalen Hochwasserschutzmaßnahmen in Bollenbach (von links): Stefan Rapp (Ingenieurbüro Wald und Corbe), Stadtbaumeister Clemens Hupfer, Bürgermeister und Zweckverbandsvorsitzender Philipp Saar, Joachim Stelz (Geschäftsstellenleiter des Zweckverbands) und Bollenbachs Ortsvorsteher Andreas Isenmann. Foto: Kleinberger Foto: Schwarzwälder Bote

Bollenbach wird besser vor Hochwasser geschützt. Am Mittwochmittag setzten die Verantwortlichen den Spatenstich für die lokalen Maßnahmen, die den Ort vor einem 50-jährlichen Hochwasser bewahren sollen.

Bollenbach. Bekanntlich hatte der "Zweckverband Hochwasserschutz Raumschaft Haslach" im Mai Arbeiten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro vergeben. Im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen werden unter anderem zwei Brücken neu gebaut: Die in der Dorfstraße und in der Neumatt. Wesentlich für Entlastung sorgen soll zudem ein Bypass-Kanal an der Brücke in der Dorfstraße. Das das Gewässer wird in diesem Bereich zusätzlich aufgeweitet.

Vor Ort sprach Bürgermeister Philipp Saar allen Bollenbachern großen Dank dafür aus, dass sie Gelände zur Verfügung stellen. "Ich freue mich, dass wir diese wichtige Maßnahme jetzt ausführen können", sagte Saar.

Saar, der auch Vorsitzender des Zweckverbands ist, zeigte sich optimistisch, dass dieser Kostenrahmen gehalten werden kann. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Böwingloh und Helfbernd (Verl). Bauleiter Martin Berg war ebenfalls vor Ort.

"Unser Dank schließt die Gremiumsmitglieder der Vergangenheit natürlich mit ein", ergänzte Bollenbachs Ortsvorsteher Andreas Isenmann. Immerhin sei auch der Hochwasserschutz in Bollenbach, wie die kürzlich endlich beschlossene B 33-Umfahrung für Haslach, ein Projekt, das inzwischen einige Generationen an Ortschafts- beziehungsweise Stadträten und entsprechenden Verbandsmitgliedern beschäftigt hätte. "Ich habe das Gefühl, dass das Jahr 2020 für Haslach ein besonderes ist. Einige fragile Projekte sind endlich in trockenen Tüchern oder werden sogar schon gebaut", sagte er, kurz bevor er das Arbeitsgerät für den symbolischen Spatenstich in die Hand nahm.

Auch dem Land Baden-Württemberg sind der Bürgermeister und Ortsvorsteher Andreas Isenmann dankbar. Die Hochwasserschutzmaßnahmen werden mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert, sagte Saar am Mittwoch. Insgesamt kommen auf den Zweckverband Hochwasserschutz Kosten in Höhe von rund zwei Millionen Euro zu. Darüber hatte Verbandsrechnerin Gisela Ringwald bereits in der jüngsten Sitzung informiert. Ursprünglich war man von Baukosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro ausgegangen, was auch Grundlage für den Förderbescheid (ursprünglich 1,12 Millionen Euro) war.

Die Maßnahme verteuerte sich aus unterschiedlichen Gründen: Teils wegen gestalterischer Maßgaben der Stadt, teils wegen detaillierter Vorgaben der Versorgungsträger. Schon in der Verbandssitzung hieß es aber, dass das Land gewillt sei, die Fördersumme anzupassen. Nur das Geländer des Dorfbachs, das auch erneuert wird, wird nicht bezuschusst – das ist Sache der Stadt beziehungsweise des Verbands.

Die Baufirma ist bereits fleißig mit den ersten Arbeiten in Bollenbach beschäftigt. Die Fertigstellung ist im November 2021 geplant.

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