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Haslach i. K. Ausnahmesituation als Alltag

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Die Schüler am Bildungszentrum Haslach wurden in kleine Lerngruppen eingeteilt.Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

Haslach (stö). Der erste Schultag unter den neuen Corona-Bedingungen hat gezeigt, dass sämtliche Vor-Überlegungen bisher richtig waren und die Abläufe gut durchdacht sind. Die Schulleitung des Haslacher Bildungszentrums zog in einer Video-Konferenz mit dem SchwaBo das erste Fazit.

"Die Schüler bemühen sich sehr, alle Regeln einzuhalten", erklärte Konrektorin Silke Nitz. Schulleiter Christof Terglane ist die Präsenz am Bildungszentrum derzeit untersagt, er gehört zur Corona-Risikogruppe. Trotzdem stehe er im engen Austausch mit den Konrektorinnen Silke Nitz und Katrin Knapp, die morgens die Neunt- und Zehntklässler empfangen hatten.

Die Schüler starteten zu drei unterschiedlichen Zeiten mit viel Abstand und Mund-Nasen-Schutz, bekamen auf dem Campus zunächst eine Einweisung und wurden anschließend in kleine Lerngruppen eingeteilt. "Die Schüler haben sich eher abwartend verhalten, wir haben versucht, die Situation ein wenig aufzulockern", gewährte Nitz Einblicke. Jeder Schüler habe ein Verhaltens-Merkblatt mit den neuen Abstands- und Hygiene-Regeln bekommen und anschließend hätten die Fachlehrer ihre Lerngruppe mit ins Klassenzimmer genommen.

Auch in die Pause seien die Fachlehrer mit ihrer jeweiligen Lerngruppe auf den Campus gegangen, für Schüler ohne Lehrer wäre der Campus gesperrt. "Mit Abstand und Maske haben sich alle weitestgehend an die Regeln gehalten und waren insgesamt vorsichtig zurückhaltend", erzählte Nitz.

Für Schulleiter Christof Terglane stand fest: "Die jetzige Ausnahme-Situation wird eine ganze Weile Alltag sein!" Deshalb wären gerade jetzt klare, deutliche und strenge Regeln notwendig. Wenn die Schüler dann begreifen würden, dass es eine gesellschaftliche Aufgabe sei, auch für die Gesundheit anderer verantwortlich zu sein, könnten die Regeln langsam gelockert werden. "Es ist eine hohe Verantwortung, wir müssen erst einmal schauen, wie es gelingt", blickte Terglane voraus.

Im Moment befinde man sich in einer Übungsphase mit wenigen Klassenstufen. Dazu gehöre auch die Live-Übertragung des Unterrichts für diejenigen Abschluss-Schüler, die aufgrund eines Corona-Risikos in der häuslichen Gemeinschaft zunächst zuhause bleiben müssten. "Die Masken-Trage-Pflicht ist ein deutliches Symbol dafür, dass es am Bildungszentrum nicht mehr so ist wie vorher – und dass Rücksicht genommen wird", wusste Konrektorin Katrin Knapp aus der Notbetreuung zu berichten. Die Schüler würden verstehen, dass es im Moment nicht anders gehe. Im Gegensatz zum Schulbetrieb vor der Corona-Pandemie sei derzeit alles eher statisch und äußerst diszipliniert.

Weitere Informationen: Über den ersten Schultag mit Corona im Kinzigtal berichten wir in der kommenden Ausgabe noch ausführlich.

Ihre Redaktion vor Ort Haslach

Lisa Kleinberger

Fax: 07832 9752-15

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