Nach dem Morgenwecken gibt’s erst mal eine Stärkung. Foto: Gauggel

Morgenwecken, Narrenfrühstück und Schülerbefreiung: So sah der Morgen des Schmotzigen Donnerstags bei den Harthauser Vettern aus.

Winterlingen-Harthausen - Der Schmotzige Donnerstag startet bei den Harthauser Vettern in der Regel sehr früh: Die Einwohner des Albdorfes wurden bereits in aller herrgottsfrüher von den Vettern mit ihren Hästrägern, der Garde und der Guggamusik aus dem Schlaf gerissen: Begleitet wurden sie dabei zudem von den "Lochbära", einer eigenen Gruppierung, die sich vor Jahren gefunden hat und die Ortsfasnet mit gestaltet.

Stärkung vor der Schülberbereiung

Nach den schrägen Lauten der Gugga luden die Vetter zum Narrenfrühstück unter Einhaltung der 3G-Regeln in den umzäunten Bereich zwischen Festhalle, Sportheim und Sportplatz. Da schon am Morgen die Sonne vom Himmel lachte, war die närrische Stärkung im Freien bei bester Laune sehr willkommen.

Gestärkt zogen die Narren weiter, um die Kinder des örtlichen Kindergartens und der Grundschule in die lang ersehnten Ferien zu schicken. Die verkleideten Kindergartenkinder warteten schon gespannt an den Fenstern auf die Vetter und die Guggamusik. Die begeisterten Kinder und die Erzieherinnen quittierten den Besuch mit lautem einem lauten "Harthauser-Vetter", dem Narrenruf der Zunft.

Coronakonform mit Abstand, wurden über die Fenster den Kindergarten Süßigkeiten gereicht und auf der Spielwiese nebenan stellten die Vetter einen bunt geschmückten Narrenbaum auf.

Grundschüler warten schon

Nach kurzem Fußmarsch ging es dann weiter zur Grundschule, wo Schüler und Lehrer die Narren bereits auf dem Pausenhof erwarteten. Nach etlichen lustigen Vorführungen der Schüler auf dem Schulhof wurde auch hier ein närrisch dekorierter Narrrenbaum aufgerichtet.

Zu der fetzigen Guggamusik wurde eifrig mitgejuckt und getanzt. Auch hierher waren die Vetter nicht mit leeren Händen gekommen und verteilten Butterbrezeln und Fasnetsküchle an den Narrensamen.