Im Finale des Rothaus-Bezirkspokals besiegt der TuS Lörrach-Stetten den SV Waldhaus mit 3:1. Die Damen der Sportfreunde Schliengen lassen dem TuS Kleines Wiesental keine Chance.
Im Finale des Bezirkspokals hat sich der TuS Lörrach-Stetten die Krone aufgesetzt. Nach 90 Minuten hatte auf der Sportanlage des SC Lauchringen zwar der Regen eingesetzt, trübte die Stimmung des designierten Bezirksliga-Meisters aber keineswegs. Mit 3:1 hatte sich die Schatz-Elf gegen den SV Waldhaus durchgesetzt.
Die Pläne des SV Waldhaus, gegen die bärenstarke TuS-Offensive lange die Null zu halten, durchkreuzten die Lörracher bereits nach weniger als 120 Sekunden. Fabio Viteritti verschaffte sich auf der linken Außenbahn Raum und setzte mit einer Hereingabe Romano Berger in Szene. SVW-Schlussmann Tobias Vonderach spritze dazwischen, ließ die Kugel aber direkt vor die Füße von Maxim Strauss tropfen, der die Stettener Führung erzielte (2.).
Pfeiler stellt kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0
Im weiteren Verlaufe des ersten Durchgangs blieb der TuS zwar spielbestimmend, verpasste aber klare Torchancen. Als sich die Zuschauer schon auf die Halbzeitpause vorbereitet hatten, ließ Sören Pfeiler die Grenzstädter ein weiteres Mal jubeln. Erneut kamen die Stettener über die Außen zum Zug, wo Romano Berger die Kugel flach in den Sechzehner bugsierte. Bleon Selmani legte die Kugel auf den heranstürmenden Pfeiler ab, der Vonderach aus 10 Metern keine Abwehrchance ließ (45. +3).
Mit der 2:0-Führung im Rücken schien es, als hätte der TuS die Lage nun vollkommen unter Kontrolle. Doch falsch gedacht: knappe zehn Minuten nach Wiederanpfiff drehte plötzlich der SV Waldhaus auf und hatte den Favoriten nah am Unentschieden. Nur zwei Minuten nachdem die Grün-Weißen den Anschlusstreffer erzielt hatten (57.), bewahrte Schlussmann Michele Sabatino seine Farben vor dem Ausgleich. „In dieser Phase haben wir kollektiv das Fußballspielen eingestellt. Ich weiß nicht ob die Jungs nervös waren oder wir mit der Physis des Gegners nicht klargekommen sind“, bedauerte TuS-Coach Schatz.
Als Bleon Selmani in der 90. Minute dann alle, die es mit den Stettenern hielten, mit dem 3:1-Endstand erlöste, stand der TuS als Pokalsieger fest. „Im Endeffekt ist mir grade egal, wie wir das Spiel gewonnen haben. Hauptsache ist, dass wir es gewonnen haben“, freute sich Schatz, der den Sieg über die gesamte Spielzeit dennoch als verdient einstufte. Am Samstag (16 Uhr) kann seine Mannschaft auf der eigenen Anlage Bezirksliga-Meister werden. „Ich bin mir sicher, dass wir am Samstag Meister werden. Das soll nicht arrogant klingen, aber ich weiß, dass die Jungs alles reinschmeißen werden.“
Damen der SF Schliengen siegen komfortabel
Nichts anbrennen ließen derweil die Spielerinnen der Sportfreunde Schliengen, die das Damen-Finale mit 4:1 nach Hause schaukelten. Dabei ließen sich die Blau-Weißen auch von einem frühen Rückstand nicht aus der Bahn werfen.
Anna Heitzmann hatte den TuS Kleines Wiesental bereits in der 6. Spielminute mit 1:0 in Führung gebracht. Zwar gab es für die Rebländer Diskussionsbedarf, da Keeperin Lia Krumm die Hand vermeintlich auf dem Ball gehabt hatte, jedoch verflog der Unmut noch in Halbzeit eins. Ein Doppelpack von Angreiferin Laura Hoßlin (29./40.) sowie ein Eigentor von Franziska Grether (33.) brachten die Pinto-Elf zur Halbzeit mit 3:1 in Front. Knapp 20 Minuten vor dem Schlusspfiff traf Antonia Penner zur Entscheidung für die Sportfreunde, die gleichzeitig den 4:1-Endstand bedeutete.