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Hardt Wird künftig höher gebaut?

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Diskussionen gab es auch in der Pause vor der Halle. Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Die zweite Runde bei der Vorstellung der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Hardt brachte wieder eine voll besetzte Werner-Staiger-Halle.

Hardt. Am Freitagabend fand jeder Besucher einen Platz in der Halle, so dass auf eine Übertragung in den Bürgersaal verzichtet wurde.

Von den Bürgern wurden in der gemeinsamen Fragerunde mit den sechs Kandidaten ähnliche Themen angesprochen wie am Mittwochabend.

Als ein wichtiges Thema erwies sich der Zielkonflikt zwischen großem Flächenverbrauch und dem Wunsch nach bezahlbarem Wohnraum. Besonders die Landwirte wollten den Landschaftsverbrauch drosseln und sahen beim Wohnungsbau Spielraum in der Höhe. Das sahen auch die Kandidaten so mit mehrgeschossigen und kleineren Wohneinheiten (Angelika Borho, Holger Schaffer), Innenverdichtung und Nutzen von Leerständen (Christian Maier, Dennis Mauch, Karin Grave) und den Bestand sanieren (Michael Moosmann).

Einen "Gemeindeentwicklungsplan mit Bebauungskonzept" konnte sich Christian Maier mit Bürgerbeteiligung vorstellen. Alle Kandidaten hatten schon erfahren, dass Wohnraum in ihrer Wunschgemeinde nur schwer zu finden ist, aber sie wollten bei erfolgreicher Wahl möglichst schnell hier ansässig werden.

Auch durch Gewerbegebiete werde Fläche versiegelt und besonders der Lkw-Verkehr verstärkt. Dennoch müsse man die Entwicklung des Verkehrsaufkommens abwarten, Experten fragen und "Studien erstellen" (Karin Grave, Christian Maier). Es gebe keine Lösung, man könne nur die Gefahren reduzieren durch Beschränkungen und Kontrollen der Geschwindigkeit, empfahl Holger Schaffer. Das gelte auch auf den vier Hauptverkehrswegen und beim Kindergarten. Michael Moosmann empfahl Schülerlotsen, die in Schramberg inzwischen durch riesige 30-Kilometer-Tafeln ersetzt wurden. Ohne andere Ambitionen wollen alle Kandidaten mindestens für eine zweite Amtszeit in Hardt bleiben und die Gemeinde eigenständig halten (Angelika Borho).

"Kreuz mit dem Kreuz" bleibt ein Problem

Während Dennis Mauch mit einem schnell verlesenen Rundumschlag möglichst viele Themen ansprach und damit die Frage auslöste, ob er so schnell entscheide, wie er spreche, ging Holger Schaffer seine Vorstellung mit Problemen an. Sei es "das Kreuz mit dem Kreuz" oder der Verkehr: "Hardt ist ein Paradies". Man sehe allerdings nicht das größte Problem: die Zukunft. In die Zukunft will er Hardt "als Lokomotive und mit Begeisterung führen". Dabei sei "die Jugend nicht sichtbar engagiert" und eine Landwirtschaft wie in den Niederlanden "passt nicht zum Schwarzwald", stellte Georg Jauch fest. Pragmatisch empfahl Michael Moosmann, "die Tradition mit jungen Bürgermeistern in Hardt fortzusetzen", und Angelika Borho wollte das Werk von Herbert Halder weiterführen und "das gemachte Nest pflegen".

 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

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