Die Fundamente für die Mauern sind angelegt. Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Straße einspurig befahrbar. Maßnahme soll Ende November fertig sein.

Hardt - Die erste Hälfte ist im wörtlichen Sinn geschafft: Die Durchfahrt von Hardt nach Schramberg wieder möglich. Einspurig mit Ampelregelung kann die Landesstraße auf der bergseitigen Spur wieder befahren werden. Das ist das Ergebnis eines Vor-Ort-Termins am Mittwochvormittag. Jetzt muss die andere Seite der Brücke in der Steinreute erneuert werden.

Der Aufwand zur Sicherung der alten Gewölbebrücke war größer als erwartet. Das Gewölbe aus Sandsteinblöcken musste zuerst neu unterfangen, ebenso mussten die alten Mauern gesichert werden. Nachdem das Gewölbe neu verfugt war, wurden die Fundamente für die Tragschale über dem Gewölbe und für eine neue Mauer gelegt, mit der die Belastung durch den Verkehr abgefangen wird. Eine 40 Zentimeter starke Tragschale wurde über die Brücke gegossen, sodass das alte Gewölbe entlastet ist. Danach konnte der Untergrund für die erste Fahrspur mit Schotter aufgefüllt und verfestigt werden. Tragschicht und Feinbelag wurden aufgebracht, damit der Verkehr wieder über eine Spur fließen kann.

Ab kommender Woche wird die talseitige Spur erneuert. Dabei wird zuerst die alte Sandsteinmauer saniert und dann die davor gesetzte neue Stützmauer betoniert. Sobald die zweite Fahrspur angelegt ist, wird der Verkehr einspurig über sie laufen. Dann wird auf der Bergseite gesperrt, um Bordsteine zu setzen und den Gehweg über die Brücke wieder anzulegen. Während der Arbeiten kann der Verkehr einspurig fließen. Bis Ende November sollen die Bauarbeiten beendet und die Brücke befahrbar sein, hoffte Reinhold Leicht vom Regierungspräsidium.

Auch die Sanierung der Stützmauer an der B 462 bei Hinterlehengericht läuft auf Hochtouren. Sie soll, so hofft Leicht, in etwa vier Wochen abgeschlossen sein, sodass dort wieder freie Fahrt herrscht.