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Hardt Trotz allem: Baugebiet soll kommen

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Die Kandidaten stellten sich den Fragen (von links): Jürgen Bargenda, Wilfried Bernhardt, Armin Klausmann, Dietmar Broghammer, Sascha Bausch, Britta Flaig, Hubert Flaig, Werner Thimm, Helmut Haberstroh, Thomas Laufer, Joachim Hilser, Markus Wehrle und Franz Marte Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Besonders lebendig ist die Vorstellung der Kandidaten für die Kommunalwahl zum Ende der Veranstaltung im Adolph-Kolping-Saal geworden – als das Publikum die Möglichkeit zu Fragen hatte.

Hardt. Die Moderation des Abends übernahmen Juliane Klausmann und Dietmar Aberle. Marion Göllinger hatte die Besucher im voll besetzten Saal im Namen der Kolpingsfamilie begrüßt und darauf verwiesen, dass die Erlöse des Abends der Sozialstation Schramberg zugute kommen.

Wohnbau

Doch nun zu den Fragen. Karl Kopp sprach einen wunden Punkt an: Ob Neubaugebiete überhaupt noch nötig seien, da die Einwohnerzahl stagniere und es einige Leerstände im Ort gebe. Mit einem klaren Ja antwortete Jürgen Bargenda. Hardt stehe im Wettbewerb mit anderen Gemeinden, insbesondere um junge Familien. Tue man hier nichts, schrumpfe und veralte die Gemeinde. Darunter würden auch die Vereine leiden, ergänzte Hubert Flaig. Es werde aber in nächster Zeit keine riesigen Baugebiete geben, sondern eine moderate Entwicklung.

Insbesondere bei Mietwohnungen für Familien sah Joachim Hilser Nachholbedarf. Diese Wohnungen würde der Gemeinderat zulassen, sagte Hubert Flaig, selbst bauen könne die Gemeinde das aber nicht. Mehr Angebote für Wohnraum sei aber notwendig, unterstrich Dietmar Broghammer.

Landwirtschaft

Bernhard Lamprecht wurmte es, dass der Nachtstrom für Landwirte vor einigen Jahren abgeschafft wurde. Das Thema könne im Gemeinderat wieder zur Diskussion gestellt werden, stellte Helmut Haberstroh in Aussicht.

Jugend

Nach Ideen für die Jugend erkundigte sich Daniel Dieterle. Werner Thimm sagte, dass die Vereine hier tolle Arbeit leisteten. Nach Möglichkeit sollten weitere Angebote so gut angenommen werden wie der Bolzplatz. Das Hardt Rock Café sei hingegen "eingeschlafen".

Planer

Für ein Raunen im Publikum sorgte Karl Moosmann. Er fragte, wie sich der Gemeinderat verhalte, wenn das selbe Planungsbüro den Architektenwettbewerb gewinne, das für den Umbau der Arthur-Bantle-Halle zuständig gewesen sei. "Das nehmen wir nicht", sagte Helmut Haber­stroh. Entwurf und Umsetzung seien zwei Paar Schuhe, ging Hubert Flaig etwas mehr ins Detail.

Musikschule

Christina Weißer wollte wissen, ob es Pläne für eine Kooperation mit der Musikschule Schramberg gebe, wenn ein Kind ein Instrument erlernen möchte, das in den Hardter Musikvereinen nicht angeboten werde. Das sei vom Gemeinderat bislang abgelehnt worden, gab Helmut Haber­stroh den Stand der Dinge bekannt, da man keine Konkurrenz zu den Hardter musikalischen Vereinen fördern wolle. Bei Bedarf könne das aber wieder auf die Tagesordnung genommen werden, sagte Jürgen Bargenda.

Der Musikverein hingegen habe eine solche Kooperation mit der Musikschule, sagte der langjährige frühere Vorsitzende der "Concordia", Franz Marte. Eine zusätzliche Unterstützung durch die Gemeinde sei aber an den Kosten gescheitert.

Bereits zuvor fühlten die Moderatoren den Kandidaten mit Fragen zu verschiedenen Themen auf den Zahn. Die größte Resonanz löste die Erweitung der Kita aus. "Was hat man aus dem Hallenumbau gelernt?", wollte Dietmar Aberle wissen. Der Bauausschuss, sagte Hubert Flaig, habe zur Kita bereits jetzt mehr Sitzungen gehabt als zur Halle. Dort, sagte Helmut Haber­stroh, sei mehr dazu gekommen als geplant, die Baupreise hätten angezogen und zudem sei einiges nicht so gelaufen wie gewünscht. Deswegen werde die Halle eine Million Euro teurer als geplant. Bei der Kita seien die Kosten mit 4,2 Millionen Euro anvisiert, wovon 2,5 Millionen auf die Gemeinde entfielen. Wichtig sei, dass man in diesem Rahmen bleibe. Hierfür sei eine saubere Planung nötig.

Dass der Ausbau nun anstehe, liege auch an den neuen Betreuungsformen, sagte Thomas Laufer. Jürgen Bargenda warnte: "Das schränkt für die nächsten Jahre alles andere ein." Die Kita ist nicht zeitgemäß, die Erweiterung müsse sein, befand Dietmar Broghammer. Sascha Bausch sah insbesondere die Sanierung des bestehenden Gebäudes als große Unbekannte an.

Über die Vorstellung der einzelnen Kandidaten werden wir noch berichten.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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