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Hardt Tischneck erhält bald Hardter Wasser

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Die Haushalte des Schramberger Tischnecks werden schon bald über eine Leitung aus Richtung Hardt versorgt. Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Auf dem Schramberger Tischneck gibt es ein Problem – und zwar mit dem Wasser. Nun leistet die Gemeinde Hardt "Nachbarschaftshilfe".

Hardt/Schramberg. Und das kommt so: Die bisherige Eigenwasserversorgung auf dem Schramberger Tischneck entspricht nicht mehr den neuesten Vorschriften, sodass gehandelt werden muss. Die Stadtwerke Schramberg könnten vom Kirnbach her eine Leitung auf den Tischneck legen lassen, was aber aufgrund der Höhendifferenz und dem dadurch nötigen Wasserdruck weder einfach noch günstig wäre.

30 Haushalte mit 120 Einwohnern

Daher liege nun, so Bürgermeister Michael Moosmann, eine Anfrage der Stadtwerke vor, ob eine Lieferung von Trinkwasser durch die Gemeindewerke Hardt möglich sei. Betroffen seien rund 30 Haushalte mit 120 Einwohnern. Eine ähnliche Regelung gebe es bereits am Nonnenberg mit der Gemeinde Königsfeld. Der Bezugspreis solle sich an der aktuellen Wasserverbrauchsgebühr von 2,25 Euro je Kubikmeter Wasser orientieren. Unter dem Strich wird mit einem Aufkommen von 60 Euro pro Haushalt gerechnet, also insgesamt 1800 Euro jährlich. Am Übergabeschacht an der Gemarkungsgrenze gibt es einen Wasserzähler, mit dem das Aufkommen ermittelt wird.

Für den Anschluss an das Netz der Gemeindewerke Hardt wird der Beitragssatz von 1,09 Euro je Quadratmeter Nutzungsfläche für die bebaubare Fläche über die Stadtwerke Schramberg in Rechnung gestellt. Somit ergibt sich ein – wenn auch kleiner – Vorteil für die Hardter Bürger: Der Wasserpreis sinkt leicht, da es mehr Beitragszahler gibt, die Fixkosten aber gleich bleiben.

Die zusätzliche Wassermenge dürfte für die Hardter Quellen kein Problem darstellen. So werden jährlich rund 120 000 Kubikmeter Wasser gefördert. Rund 16 000 Kubikmeter Wasser gingen jüngst durch einen Rohrbruch beim Dorfbrunnen an der Abzweigung Schramberger/St. Georgener Straße verloren. Da man künftig diese 16 000 Kubikmeter wieder zusätzlich im Tank hat, sollte der Verbrauch der 120 Tischnecker keine Schwierigkeiten bereiten.

Der Gemeinderat stimmte dem Ansinnen der Stadtwerke zu, sodass die Gemeindewerke den unteren Tischneck mit Wasser beliefern können. Nun muss nur noch die Betreibergesellschaft der Anwohner des unteren Tischnecks zustimmen – und dann kommen die Haushalte in den Genuss des Hardter Wassers.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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