Roland Laufer staubt die Masken der Katzen ab. Ehrenräte in der ersten Reihe: Harald Schuhmacher, Franz und Renate Valenta, Guido Kopp, Alfred Hafner und Herbert Halder. Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder-Bote

Hardter Katzen stauben ab / "In d’Hall und nicht im Saal"

Hardt (czh). Katzen in Hardt sprechen in wohlgesetzten Reimen, wenn sie nach langer Ruhe zum Abstauben zusammenkommen, dieses Mal "in d’Hall und nicht im Saal", nämlich in der Arthur-Bantle-Halle. So war es nicht nur für Zunftmeister Jürgen Ganter "ein Akt der Vernunft, ich tret’ jetzt ein in die Zunft".

Gleich 26 neue Kleidlesträger konnte er mit einem Schlag und dem Druck der Pfoten in die Reihe der weißen und schwarzen Katzen aufnehmen. Aber wie für ihn wäre es auch für den Berichtschreiber "schlimm, wenn ich vergesse dät die Begrüßung der Ehrenrät." Sie saßen in langer Reihe am Tisch im grünen Rock der Katzenzunft und begrüßten wie alle anderen in der Halle zum Narrenmarsch Garde, Katzenrat und Katzen bei ihrem Einzug. So wünschte Kritzelmeister Thomas Roming "allen Gäst´ für die Fasnet ein ordentliches Fest". Dem schloss sich Gabi Roming an und Säckelmeisterin Karin Bea wünschte als Antrieb für die Katzen "viele Mäuse", denn die Garde brauche "schöne Kostüme auf der Fasnetbühne".

Dann tanzten wieder "Groß und Klein, mal wild und mal fein", stellte "Ballettmama" Heike Mager in Aussicht. Dazu musste zuerst Zeremonienmeister Roland Laufer die Kleidle und Masken aus der großen Truhe zum Abstauben holen und dem Katzenpaar reichen. Kaum hatten sie das Gschell umgehängt, bewiesen sie, dass sie keinen Schritt beim Katzentanz vergessen hatten und läuteten so mit Musikverein und Sälle 15 die fünfte Jahreszeit ein. Mit dem „1. Miesle-Auswurf der Saison“ zeigten auch die gerade aufgenommenen Katzen, dass sie ihre Mäuse gerne mit den Narren teilen, wenn diese wissen "Hoorig, hoorig isch d’Katz".