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Hardt Sogar der Teddy trägt Mundschutz

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Auch in der Grundschule ticken die Uhren nun anders.Fotos: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Seit dieser Woche wird die erweiterte Notbetreuung in der Kindertagesstätte und in der Grundschule in Hardt nach den Vorgaben des Landes angeboten.

Hardt. Für die Notbetreuung müssen Eltern ihre Kinder auf dem Rathaus anmelden und eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorlegen; außerdem müssen sie bestätigen, dass eine familiäre oder andere Betreuung ihrer Kinder nicht möglich ist.

Im Kindergarten werden demnach 29 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren betreut. In drei strikt getrennten Gruppen arbeitet jeweils eine Erzieherin mit bis zu zehn Kindern in einem festen Raum mit eigenen Toiletten. Auch im Garten können die Kinder in ihren Gruppen Grün, Gelb und Rot jeweils in einem mit Bauzaun abgetrennten Bereich spielen, aber auch hier mit Abstand voneinander.

"Wir wollen für die Kinder möglichst den Alltag wieder reinholen", betonte Leiterin Steffi Riedlinger. Die Kinder seien gerne wieder in ihrem Kindi, haben aber in den Gesprächsgruppen viele Fragen, auch Angst über die Situation mit Mundschutz und ständigen Ermahnungen zum Abstandhalten. Selbst der Teddybär trägt nun einen Mundschutz. Lustig finden sie die neue Begrüßung mit Füßen antippen, natürlich mit Schuhen. Mit bemalten Kieselsteinen in einer Steinschlange am Gartentor können Kinder, die nicht zur Notbetreuung dürfen, ihre vermissten Kameraden grüßen.

Gute Zusammenarbeit

Die Eltern seien dankbar für die tägliche Betreuung zwischen 7.30 und 13.30 Uhr, die teilweise auch nur tageweise genutzt werde. In der Grundschule werden täglich acht Schulkinder aus allen Klassenstufen bis 13 Uhr betreut. Diese Arbeit haben im Wechsel zwei Lehrerinnen übernommen, die die Arbeitsblätter mit den Schülern aufarbeiten. Auch hier wird auf Abstand geachtet oder auch Mundschutz getragen. Jeder Schüler hat seinen festen Platz im Klassenzimmer und an der Garderobe.

Schulleiterin Regine Weißer hat mit den Eltern die Abläufe abgesprochen, auch für das Abholen von Arbeitsblättern und Lernprogrammen für das Lernen Zuhause. Dafür gibt es im Flur der Schule für jede Klasse und für jeden Schüler einen Regalplatz, aus dem die Aufgaben abgeholt werden. Das habe sich gut eingespielt, äußerte sich Weißer zufrieden mit der Zusammenarbeit von Eltern und Schule. Dennoch hofften alle auf Lernen in der Schule. Im Klassenraum stehen die Tische weit auseinander. Für jeden Schüler liegen die Aufgaben zum Abholen in einem eigenen Fach. Im Garten beim Kindergarten hat jede Gruppe ein eigenes Abteil.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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