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Hardt/Schramberg Familiendrama: Prozess in einigen Monaten?

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Wann sich die mutmaßliche Täterin vor Gericht verantworten muss, ist noch offen. Foto: Dold

Hardt/Schramberg. Nach der grausamen Bluttat vom vergangenen Sonntag stellt sich nun die Frage, wie es weiter geht. Frank Grundke von der Staatsanwaltschaft Rottweil informiert über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen.

Staatsanwaltschaft wartet Akte von  der Polizei ab

Die Polizeiarbeit werde voraussichtlich noch einige Tage oder Wochen laufen. Die Staatsanwaltschaft warte nun ab, bis sie die Ermittlungsakte mit den Ergebnissen von der Polizei bekomme. Hier dürften auch die Ergebnisse der Spurensicherung mit einfließen.

Zudem würden auch die Ergebnisse der rechtsmedizinisch-psychologischen Untersuchung abgewartet, sagt Grundke. Bis diese beiden Vorgänge abgeschlossen seien, dürften etwa zwei bis drei Monate vergehen, schätzt der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Anschließend stelle sich die Frage, ob Anklage erhoben werde, was wiederum auch von den Ergebnissen des psychologischen Gutachtens abhänge. Anschließend sei es Aufgabe des zuständigen Gerichts – aller Voraussicht nach das Landgericht in Rottweil – ob die Anklage zugelassen werde.

Sei dies der Fall, müsse vom Gericht ein Prozesstermin bestimmt werden. "In aller Regel kommt ein solcher Verhandlungstermin innerhalb von sechs Monaten zustande", sagt Grundke.

Möglicher Prozess findet in aller Regel öffentlich statt

Ein solcher Prozess sei normalerweise öffentlich, so der Sprecher. Unter gewissen Umständen könne aber auch eine Nichtöffentlichkeit hergestellt werden. Ob diese Umstände  zutreffen? Darüber kann laut Grundke derzeit noch keine Aussage getroffen werden. 

In Hardt sitzt nach der Bluttat der Schock tief. Aus Respekt vor den Opfern hat die Katzenzunft ihren traditionellen Rolletag abgesagt:

Mehr zum Familiendrama auf unserer Themenseite.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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