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Hardt Sahnehäubchen aus Nashville

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Jenny Bright legt heute ihre neueste Single vor. Zudem gibt es dazu auch ein Video.Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Die Schmetterlinge im Bauch waren schuld: "Ich war frisch verliebt, als ich ›Touch You‹ in einer Nacht um 4 Uhr geschrieben habe", sagt sie frei von der Leber weg. Heute wird die Single nun veröffentlicht.

Hardt. Auf allen gängigen Download-Plattformen ist der Song nun erhältlich. Dieser entstand übrigens schon vor zwei Jahren. Jenny Bright spielte "Touch You" mit ihrer Band in der Folge bei Konzerten schon häufig live. "Er kam super an und ist ein echter Ohrwurm", sagt die Countrysängerin. "Das ist einer meiner persönlichen Lieblingssongs."

Und so ging es ans Werk: Gemeinsam mit Ramon Pfanner, dem Gitarrist ihrer Band, nahm Jenny Bright den Titel auf. Pfanner produzierte und mixte den Song, den er mit einigen elektronischen Samples ergänzte, die inzwischen auch im Country üblich sind.

Video wird hinter dem Haus in Hardt gedreht

Das Sahnehäubchen bekam "Touch You" dann aber in Nashville, der Heimat der Countrymusik in den USA, verpasst. In den legendären Georgetown Studios wurde der Titel gemastert, die Lautstärke der einzelnen Tonspuren angepasst und so vollendet, damit der Klang auf allen Geräten perfekt ist. Der einfühlsame Song enthält viele Akustikklänge, beispielsweise mit Banjo oder Dobro.

Aber auch eine Hardter Note besitzt das Ganze: Ein Video zu "Touch You" wird bei Youtube zu sehen sein. "Das wurde bei uns in Hardt hinter dem Haus gedreht", verrät Jenny Bright.

Ihr Studium an der Mannheimer Popakademie neigt sich derweil dem Ende entgegen. Im Juli habe sie ihr Bachelor-Konzert, erzählt sie. Im kommenden Jahr hofft sie, das Studium dann komplett abschließen zu können.

In Corona-Zeiten schreibe sie viele Songs und sei via Skype in Kontakt mit anderen Musikern rund um den Globus. Eigentlich wollte sie im Herbst wieder nach Nashville, um dort in den zahllosen Clubs ihre Musik zu präsentieren. Zudem würde sie gerne wieder an Songwriter-Sessions teilnehmen und weitere Kontakte knüpfen. "Es ist wichtig, vor Ort zu sein", weiß sie von ihrem früheren Aufenthalt im Mekka der Country-Musik.

Aufgrund von Corona schwinden die Chancen aber nach und nach, dass das noch klappt. Hier sind kreative Ideen gefragt – und eine solche hat Jenny Bright bereits: "Vielleicht gebe ich ein privates Wohnzimmerkonzert", sagt sie.

Ihren Traum hat sie aber nicht aus den Augen verloren: "In den USA Musik machen", sagt die Nachwuchsmusikerin. Nashville habe ihr sehr gefallen, allerdings sei dort auch die Konkurrenz sehr groß. "Vielleicht haben die Menschen dort ja großes Interesse an einer deutschen Künstlerin", hofft sie.

Für ihre Fans in der Heimat möchte sie gerne wieder live spielen, aber momentan ist das aufgrund von Corona nicht möglich. Daher könne sie derzeit leider nicht sagen, wann es wieder Konzerte in Hardt, Tennenbronn, Schramberg oder Umgebung geben könnte. Bis es soweit ist, müssen die Fans mit "Touch You" vorlieb nehmen – was ein erstklassiger Ersatz ist.

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