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Hardt Rampe oder Hublift? Zwei Ideen

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Über den besten Zugang zur neuen Tagespflege beriet der Bauausschuss im Hof hinter dem Bürgerhaus.Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Rollen die Klienten in die künftige Tagespflege in Hardt über eine bis zu 18 Meter lange Rampe oder von einem Hublift aus in die Räume im Erdgeschoss ins Bürgerhaus?

Hardt. Die beste Antwort auf diese Frage suchten Gemeinderäte und Bürgermeister bei der Besichtigung im Hof neben dem Feuerwehrhaus.

Hier im hinteren Hof ist nämlich künftig der Haupteingang zu den Räumen der Tagespflege im Erdgeschoss des Bürgerhauses vorgesehen. Eines der vier Fenster auf der hinteren Seite soll zu einer Eingangstür erweitert werden.

Eine Treppe und ein Hublift sollten nach dem Plan der Verwaltung auf einen Sockel in gut einem Meter Höhe vor die neue Eingangstüre führen. Diese wetterfeste "Außenhubbühne kostet etwa 10 000 Euro", berichtete Michael Moosmann.

Ausladen von Rollstühlen ist auf dem schmalen Parkstreifen schwierig

Die Anfahrt über den Hof mit Rollstuhl oder Auto sei einfacher und ungefährlicher, verwies Astrid King auf den starken Verkehr in der Sulgener Straße. Zwar gebe es vor dem Eingang zum Bürgerhaus eine Rampe, aber das Ausladen von Rollstühlen sei auf dem schmalen Parkstreifen mit dem engen Gehweg schwierig, manches Mal sogar gefährlich.

Deshalb schlage man vor, den neuen Eingang zum Hof hin zu verlegen und habe damit auch einen zweiten Fluchtweg. Dieser neue Zugang stand nicht zur Diskussion, aber einige der technisch versierten Gemeinderäte misstrauten der Technik eines Hublifts, der zudem aufwendig und teuer in der Unterhaltung sein werde. Eine schräge Rampe sei sicherer und führe auch zum Ziel. Das könne nur über eine Strecke von 18 Metern erreicht werden, brachte der Bürgermeister eigene Überlegungen im Vorfeld in die Diskussion.

Die Steigung einer Rampe auf den 1,08 Meter hohen Sockel zum Eingang dürfe sechs Prozent nicht überschreiten. Eine solch lange Rampe werde über die bisherigen Parkplätze weit in den Hof hineinreichen und den gewünschten ebenerdigen Zugang in den Garten blockieren.

Eine Rampe führe zu Problemen bei einer Alarmierung für eine zügige Ausfahrt des Feuerwehrfahrzeugs aus der Garage. Der Wendekreis des MTW war zur Anschauung auf dem Belag im Hof aufgezeichnet. Man könne die Rampe in zwei gegenläufige Teilstücke mit einer spitzwinkligen Kurve aufteilen oder besser noch im rechten Winkel um den angebauten Technikraum in den Garten führen, schlug Armin Klausmann vor.

Den langen Weg um die Ecke zur Tagespflege empfahlen auch Hubert Flaig und Joachim Hilser, während Astrid King den Aufstieg zum Eingang mit einem Hublift bevorzugte. Bei einem kompakten Eingang mit Treppe und Hublift hätten die Begleitpersonen alles besser im Blick.

Über Kosten, Vor- und Nachteile der beiden Varianten soll nun im Bauausschuss am 24. Juni beraten werden, um zu einer guten Empfehlung für den Gemeinderat zu kommen, der dann letztendlich beschließen wird.

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