Vereine: Kolpingfamilie Hardt ist bestens aufgestellt / Auch beim Jubiläum der Katzenzunft im Einsatz

Das vergangene Jahr sei von vielen Aktionen und Veranstaltungen geprägt gewesen, so Gerhard Gaus, Sprecher des Leitungsteams, bei der Generalversammlung der Kolpingfamilie Hardt.

Hardt. Mit Pfarrer Eisele habe die Kolpingfamilie nun wieder einen Präses. Diese habe im vergangenen Jahr ein großartiges Programm geschaffen, das die Mitglieder erfreute und mobilisierte. Davon zeuge der von Katharina Rapp gestaltete Rückblick, der bereits allen Mitgliedern zugegangen sei. Dieser zeige, wie vielfältig und kreativ die Arbeit in der Kolpingsfamilie und in den Gruppen sei. Der besondere Gruß von Gerhard Gaus galt Bürgermeister Herbert Halder, dem ersten Vorsitzenden der Kirchengemeinde und Präses Pfarrer Eisele, sowie der zweiten Vorsitzenden Claudia Haas.

Im Rückblick wurde auf den Gottesdienst am Josefstag zurückgeblickt, auf die Maiandacht beim Bascheshof, das Ferienprogramm für die Kinder, die Bergtour, den Ausflug zum "Campus Galli", den Weltgebetstag und den sehr gut besuchten Kolpinggedenktag mit hochkarätigen Ehrungen. Auch für die Senioren waren zwei Veranstaltungen angeboten.

Die Fis(c)herman’s Friends feierten ihr 20-jähriges Bestehen mit dem Juxebox- und Jubiläumskonzert. Die lebendige, Freude ausstrahlende Gruppe begeistere mit mitreißenden Liedern und Auftritten. Die Kolpingfamilie sei sehr stolz auf diese Gruppe.

Und auch der Kolpingchor sei mit seinem Liederabend mit dem Kirchenchor im Mai in der Halle sehr gut angekommen. Im November habe man sich getroffen, um das Kolping-Upgrade "Unser Weg in die Zukunft 2017-2020" zu beraten. Das Fazit war, dass man auf dem rechten Weg sei, aber noch viel machen könne.

Als Teil des bundesweiten Prozesses wolle die Kolpingfamilie dazu beitragen, die Kolpingarbeit zukunftsfähig zu gestalten. Dazu brauche man Mitglieder, die sich engagieren, die motiviert und überzeugend seien. Man wolle den diözesanen Prozess "Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten" mitgestalten und sich einbringen sowie im Umfeld und in der Kirchengemeinde mithelfen, dass das christliche Miteinander sicht- und spürbar bleibe.

Zur Zeit zähle die Kolpingfamilie 279 Mitglieder, davon 32 Förderer. Es sei schön, so Gaus, in dieser Gemeinschaft zu wirken und manches bewirken zu dürfen.

Mathias Haberstroh übernahm anschließend die Versammlungsleitung. Man gedachte den Mitgliedern Meinrad Klaußner, Karl Flaig und Roland Haberstroh, die seit der vergangenen Generalversammlung verstorben waren.

Viele Helfer werden fürs Dorffest benötigt

Mit einem positiven Ergebnis konnte Alois Menrad sein erstes Jahr als Kassierer abschließen. Die Kassenrevisoren Gerold Klausmann und Wolfgang Arnold bescheinigten ihm eine sehr gewissenhaft geführte Kasse.

Die einzelnen Gruppen hätten die Ausrichtung der Veranstaltungen übernommen, so Reinhold Broghammer, der für die Veranstaltungen zuständig ist. Dies habe alles sehr gut geklappt.

Norbert Rapp bedankte sich von Seiten des Missionsausschusses für die Spende von 478 Euro aus der Nikolausaktion der Kolpingfamilie für die Hardter Missionskräfte.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Zum Schluss gab Gerhard Gaus einen Ausblick. Man beteilige sich am Jubiläum der Katzenzunft mit Garagenverkäufen zur Bewirtung. Der Josefstag werde am 19. März mit einem Gottesdienst gefeiert, den der Kolpingchor mitgestalte. Zum Frühschoppen am Ostermontag sei wieder eingeladen. Die Maiandacht beim Bascheshof finde am 6. Mai statt.

Einen großen Platz nehme das Dorffest Mitte Juli ein. Hier bat Helmut Haberstroh um die Mithilfe der Mitglieder, man benötige für den Arbeitsdienst rund 100 Helfer. Die Bergtour im August führe zur Benediktenwand.

Gastgeber des Weltgebetstages des internationalen Kolpingwerkes sei für den Nahverband in diesem Jahr die Kolpingsfamilie Hardt. Auch die Nikolausaktion führe man wieder durch.

Der Kolpinggedenktag wird am 9. Dezember gefeiert werden. Mit dem Frühschoppen im Advent beschließe man das Kolpingjahr.

Gerhard Gaus gab die Termine auf Bezirksebene bekannt. Verantwortlich hierfür sei in diesem Jahr die Kolpingfamilie Sulgen. Der Katholikentag finde im Mai in Münster statt. Für 2019 plane man den Ausflug zur Bundesgartenschau Heilbronn.

Marion Rapp vom Leitungsteam informierte über die vielen Veranstaltungen, die die Gemeinde 2018 habe. Hierfür brauche man die Unterstützung der Vereine.

An Präses Pfarrer Eisele lag es, das Schlusswort zu sprechen, bevor man das Kolping­lied sang. Man könne sich glücklich schätzen, eine so große und aktive Kolpingfamilie zu haben. Dies sei auch für ihn sehr erfüllend. Die Gottesdienste würden in festlicher Form gefeiert werden. Da man ein Sozialverband sei, habe das Religiöse einen wichtigen Stellenwert. Man könne sich glücklich schätzen, dass man zwei musikalische Gruppen in der Kolpingfamilie habe, die Fis(c)herman’s friends und den Kolpingchor.

Die von Norbert Rapp zusammengestellte Bildpräsentation zeigte zum Abschluss, wie lebendig und aktiv die Kolpingsfamilie Hardt ist.