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Hardt "Nicht mit dem Hammer draufhauen"

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Besonders Bestattungen in solchen Doppelgräbern werden auch auf dem Friedhof in Hardt sehr teuer.Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Nach der Neukalkulation der Friedhofsgebühren hat die Gemeindeverwaltung dem Gemeinderat eine Kostendeckung von 100 Prozent für Bestattungsgebühren empfohlen.

Hardt. Kämmerin Annette Saur stellte die Kalkulation des Fachbüros Heyder + Partner vor. Auf der Grundlage der Betriebskosten der vergangenen fünf Jahre bis zu den aktuellen Plankosten sollten die Gebühren bis 2025 berechnet werden. Dabei sollen die anfallenden Kosten gedeckt, aber kein Überschuss erzielt werden.

Den höchsten Anteil der Kosten mit 56 Prozent verursacht die Unterhaltung des Friedhofs, weitere Kosten entstehen bei Bestattungen, durch die Nutzung von Gebäuden, Urnenwand und Gräbern. Für die Berechnung der Gebühren wurden neben der Zahl der jährlichen Bestattungen die Flächen des Friedhofs und der Grabflächen zu Grunde gelegt.

Bei berechneten 16,24 Bestattungen ergab sich eine kostendeckende Gebühr von 1365 Euro für ein Einzelgrab. Die Gebühren für Grabstätten liegen zwischen 1327 Euro (bisher 1000 Euro) für Urnenröhren und 8505 Euro (bisher 2420 Euro) für ein Doppelgrab auf 35 Jahre.

Solche Erhöhungen um bis zum Dreieinhalbfachen seien nicht zu vermitteln, befand Jürgen Bargenda. Auch für Joachim Hilser war der Sprung zu groß. Für Elvira Olipitz war die Kalkulation nachvollziehbar, aber man könne bei den Gebühren nicht gleich auf eine Kostendeckung von 100 Prozent gehen.

Werner Thimm verwies auf die Erholungsfunktion der Grünflächen im Friedhof, die man nicht in die Gebühren einrechnen könne. Diese Gemeinkosten hatte Elvira Olipitz mit etwa 20 000 Euro berechnet. Auch Wilfried Bernhardt wollte "nicht mit dem Hammer draufhauen", sondern moderat erhöhen.

Helmut Haberstroh konnte sich eine Kostendeckung von 80 Prozent vorstellen, bei einem Zuschlag für Bestattungen von Auswärtigen. Mit diesem Wert konnten sich auch die anderen Gemeinderäte anfreunden und beschlossen Gebühren mit einer Kostendeckung von 80 Prozent. Die Rechtmäßigkeit eines Zuschlags für Auswärtige soll überprüft werden, bevor die Satzung für den Friedhof in einer der nächsten Sitzungen beschlossen werden kann.

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