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Hardt Nach zwei Jahren das erste "Denkmal"

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Da steht sie, die neue Bürgermeisterlinde: Bürgermeister Michael Moosmann (von links) freut sich über das Präsent, das Martin Rapp und Adolf Hafner neben dem Bolzplatz möglich gemacht haben. Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Der Standort passt perfekt: Am Schultheißenweg neben dem Bolzplatz steht nun eine "Bürgermeisterlinde". Möglich gemacht haben das Adolf Hafner und Martin Rapp.

Hardt. "Damit verbunden ist die Hoffnung, dass die Belange der Umwelt und des Naturschutzes in der Gemeinde ihren Stellenwert haben", erklärt Adolf Hafner kurz nachdem die Linde vom Bauhof frisch eingepflanzt wurde. Er ist nach wie vor Sprecher der BUND-Ortsgruppe, auch wenn deren Aktivitäten mangels Personal derzeit überschaubar sind.

Erste fünf Jahre im Baumgarten verbracht

Die Linde ist etwa fünf Jahre alt und fristete bislang im Baumgarten von Adolf Hafner ihr Dasein. Nun hat sie einen deutlich prominenteren Platz erhalten. Martin Rapp vermittelte für den Obst- und Gartenbauverein die Umsiedlung an den neuen Standort.

Bürgermeister Michael Moosmann zeigte sich überrascht, dass ihm nach nur zwei Jahren im Amt schon ein kleines "Denkmal" gewidmet werde, sagte er augenzwinkernd. Auf jeden Fall sei er sehr positiv überrascht und fühle sich geehrt. Und es könne künftig niemand sagen, er wolle sich ein Denkmal bauen, da es ein solches schon gebe. Er hoffe, dass sich die Linde gut entwickle. Denkbar sei auch, dort eine Bank zu errichten, damit die Leute verweilen können.

"Sie wird mir eine Erinnerung sein, die Belange der Umwelt nicht aus den Augen zu verlieren", versprach Moosmann. Hafner verwies auf einige prächtige alte Bäume im Gemeindegebiet, die gefällt worden seien – beispielsweise am Ulrichsweg –, was er nicht immer verstanden habe.

Überlegt werden könne, einige markante Bäume zum Naturdenkmal zu erklären. Der Vorteil: Für Pflegemaßnahmen würde es dann satte Zuschüsse vom Landkreis geben. Solche Naturdenkmale gibt es auf der Hardter Gemarkung einige – beispielsweise die Eiche an der Mariazeller Straße an der Abzweigung zum Gewerbegebiet oder Bäume im Landelhof sowie an der Abzweigung der Weilerstraße zum Bascheshof.

Die "Bürgermeisterlinde" hat auf dem gemeindeeigenen, 150 Quadratmeter großen Grundstück genügend Platz und bekommt viel Licht ab. Eine solche Linde kann 150 bis 200 Jahre alt werden – und dürfte damit nicht nur Michael Moosmann als Bürgermeister überdauern.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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