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Hardt Fettnäpfchen lauern im Alltag

Von

Hardt. Durch seine Auslandsreisen hat der Theologe, Missionar und Buchautor Jürgen H. Schmidt aus Hardt interkulturelle Erfahrungen gesammelt.In seinem neuesten, dritten Buch mit dem Titel "Basics interkultureller Kommunikation. Bausteine für die Entwicklung interkultureller Kompetenz" schreibt er, man müsse heute nicht mehr ins Ausland reisen, um die Relevanz des Themas zu erfahren.

Im Zeitalter der Globalisierung und Migration, so ist auf der Umschlagseite des neuen Buches zu lesen, "ist interkulturelle Kommunikation nicht mehr länger ein Spezialthema". Es betreffe heute (fast) jeden, selbst wenn er seine Heimat nie verlässt."

Herr Schmidt, welche Zielgruppe von Lesern hatten Sie im Auge?

Das Buch richtet sich an einen sehr breiten Leserkreis, weil inzwischen auch in unserer Gesellschaft, selbst in Kleinstädten sehr viel interkulturelle Kommunikation stattfindet.

Es gibt internationalen Schüler- und Studentenpartnerschaften, geschäftliche, berufliche und Urlaubskontakte Auch in Deutschland begegnen sich täglich Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen, in Geschäften, am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein.

Wie sind Sie zu dem Thema gekommen?

Durch eigene Erfahrungen in der Praxis. In Peru war ich Mitarbeiter eines internationalen Teams aus Deutschen, Schweizern, US-Amerikanern, Brasilianern, Indianern und Peruanern. Die interkulturelle Kommunikation war eine tägliche Herausforderung, und Fettnäpfchen und Konflikte gehörten zum Alltag.

Einen Anstoß zur akademischen Beschäftigung mit dem Thema gab ein chilenischer Freund, Pastor in einer spanischsprachigen Gemeinde in Stuttgart, der von großen Schwierigkeiten infolge kultureller Differenzen berichtete. Ich vertiefte das Thema durch das Studium von Fachliteratur, wollte aber zu den vorhandenen Lehrbüchern nicht noch ein weiteres umfangreiches und teures hinzufügen. Mein Anliegen war ein praktischer, allgemeinverständlicher Ansatz.

Was hat mir persönlich geholfen, fremde Kulturen zu verstehen? Wie kann ich mit Menschen aus anderen Kulturen besser umgehen und sie besser verstehen?

Welche Fragen behandeln Sie in Ihrem Buch?

Ausgehend von verschiedenen Kommunikationsmodellen geht das Buch auf den jeweiligen kulturellen Hintergrund der Gesprächspartner ein. Anhand von Erfahrungsbeispielen wird das Modell durch den kulturellen Filter ergänzt, der die empfangene Botschaft je nach dem Denken des Empfängers entschlüsselt. Nach der gründlichen Auseinandersetzung mit dem Begriff der Kultur wird untersucht, welche Auswirkungen die Kultur auf die Kommunikation hat. Ein wesentlicher Faktor ist die Sprache, doch wird auch die nonverbale Kommunikation behandelt.

Am Ende jedes Kapitels wird der Leser durch Fragen zum Thema direkt angesprochen. Im letzten Kapitel werden dem Leser Strategien zum Erlernen und Verbessern interkultureller Kommunikation an die Hand gegeben, sodass sich der Leser am Ende des Buches eine gewisse interkulturelle Kompetenz erworben hat. u Die Fragen stellte Antonie Anton.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

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