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Hardt Drei Mädels sorgen für Hardter Note

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Loreen Klausmann (von links), Evelyn Fehrenbacher und Jule Broghammer verleihen dem Adonia-Musical am 25. April eine Hardter Note. Foto: Anton Foto: Schwarzwälder Bote

Hardt feiert – das gesamte Jahr über finden Veranstaltungen zur Feier des Dreifach-Jubiläums der katholischen Kirchengemeinde St. Georg statt. Am Donnerstag, 25. April, ist es wieder soweit.

Hardt. Mit dem Adonia-Musical "Isaak – so sehr geliebt" erwartet das Publikum in der Arthur Bantle-Halle ab 19.30 Uhr eine weitere Veranstaltung. 70 Teenager und eine Live-Band werden der Geschichte von Isaak mit Musicalsongs, Theaterszenen, Überraschungsmomenten und moderner Choreografie ein ganz neues Gesicht verleihen.

Zum Inhalt: Adonia bringt 2019 ein biblisches Familiendrama voller Liebe und Vertrauen heraus. Die Zuschauer werden den kleinen Isaak und seinen Vater Abraham auf dem Weg zum Berg Morija erleben. Für Isaak ist es ein Abenteuer, für seinen Vater die schwerste Prüfung seines Lebens, denn nur er weiß, was seinem Sohn dort bevorsteht. Unterwegs lernt Isaak nicht nur die Geschichte seiner Familie, sondern auch seinen Vater neu kennen. Und er staunt über den unsichtbaren, rätselhaften Gott Abrahams.

Im ganzen Bundesgebiet werden in diesem Jahr 40 Projektchöre mit Teenagern 160 Konzerte mit 2800 Sängern, Bandmitgliedern und Schauspielern geben. Warum Adonia so gut funktioniert? Theater und Tanz, eine coole Projektband und ein großer Chor – das ist das Konzept dahinter. Jeweils etwa 70 Teenager melden sich für ein achttägiges Musicalcamp an, das während der Schulferien stattfindet.

Bereits zum vierten Mal sind auch drei Musical-Sängerinnen aus Hardt dabei: Jule Broghammer, Evelyn Fehrenbacher und Loreen Klausmann. In einem Gespräch haben sie sich über ihre Teilnahme geäußert.

Sind Bewirtung und Übernachtung für alle Teilnehmer gesichert?

Jule Broghammer: Ja, die Mahlzeiten werden gemeinsam im Kolpingsaal eingenommen. Dort kümmert sich ein Team um die Bewirtung. Es wurden genügend Gastfamilien gefunden, die die Teilnehmer für die Übernachtung mit nach Hause nehmen.  

Ihr seid ja nun schon zum vierten Mal bei einem Adonia-Musical dabei. Was hat euch bewogen, euch ein weiteres Mal anzumelden?

Evelyn Fehrenbacher: Wir treffen Freunde, die auch jedes Mal mitmachen. Die Gemeinschaft gibt uns viel. Unsere Erwartungen werden jedes Mal mehr als erfüllt. Am Anfang haben uns die Eltern zu "Nehemia" und "Esther" mitgenommen und uns dann vorgeschlagen, selbst mitzumachen. Seitdem sind wir jedes Jahr dabei.  

Bei welchen Musicals habt ihr schon mitgemacht?

Loreen Klausmann: Es waren "Petrus", "Joseph", "Herzschlag" und in diesem Jahr kommt "Isaak" hinzu.  

Was ist das Besondere bei Adonia, das ihr vielleicht sonst nicht findet?

Evelyn Fehrenbacher: Die Gemeinschaft besteht aus Leuten, die auch an Gott glauben. In so einer Gemeinschaft ist es natürlich, dass man betet, die Augen schließt oder die Arme ausstreckt. Da braucht man nicht befürchten, ausgelacht zu werden. Weil alles in einer Woche stattfindet, ist es sehr intensiv. Adonia bietet eine tolle Freizeitgestaltung und macht eine gute Jugendarbeit.  

Was fasziniert euch am aktuellen Musical "Isaak"?

Jule Broghammer: Es ist sehr emotional. Abraham hat nur einen Sohn. Er brauchte viel Geduld und musste lange warten, bis er den Sohn bekam. Trotzdem wollte er Gottes Willen erfüllen. Sein Glaube ist so stark. Von Isaak wird ja nicht so oft gesprochen wie von Abraham. Doch die eine Szene beschäftigt die Menschen oft: Dass Gott von Abraham verlangt, ihm seinen einzigen Sohn, auf den er so lange gewartet hat, zu opfern. Loreen Klausmann: Der innere Kampf in Abraham wird im Musical gut dargestellt. Er führt einen Dialog mit Gott und spricht das aus, was auch wir empfinden.  

Was meint ihr, warum die Adonia-Musicals eine so besondere Wirkung auf die Zuschauer und auch auf die Ausführenden ausüben?

Evelyn Fehrenbacher: Es ist die Art, wie die Geschichte rübergebracht wird. Die Texte und die Songs gehen unter die Haut. Es wird ein Bezug zum eigenen Leben hergestellt. Die Geschichten sind spannend für die, die die Bibel nicht kennen, aber genau so berührend für die, die sie kennen. Die Jugendlichen bringen viel Euphorie und Emotion herein und der Funke springt über auf die Zuschauer.  

Bei Adonia gibt es zwei Altersstufen: die Junior- und die Teenscamps. Welcher Unterschied besteht da?

Jule Broghammer: Adonia ist eine christliche Jugendorganisation, ein Verein, der eng mit den Ortskirchen zusammenarbeitet. Neben den Projekten für Teenager werden auch Juniorprojekte durchgeführt für Kinder von neun bis zwölf Jahren. Diese wohnen nicht in Gastfamilien, sondern übernachten in Jugendherbergen. Sie üben vier Tage und führen danach zwei Konzerte auf, während die Teens-Chöre drei Tage üben und vier Konzerte aufführen. Die Musicaltournee für unseren Teens-Chor führt nach Hardt, Balingen, Meßkirch und Sulz.

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