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Hardt Bürger bringen viele verschiedenen Themen zur Sprache

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Michael Moosmann (links) beantwortet die Fragen der Bürger in Hardt. Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Hardt. Schon vor dem Beginn ist der zweite Stammtisch mit Bürgermeister Michael Moosmann auf alle Tische im Gasthaus Kreuz ausgedehnt worden. Nicht allein Hunger oder Durst trieb die Bürger ins Gasthaus, sondern einige Fragen sollten vom Schultes beantwortet werden.

Wasser und Strom

Um Wasser- und Stromversorgung gab es Ungewissheit. Die Quellen in der Gemeinde lieferten genügend Wasser; erst bei starkem Anstieg der Einwohnerzahl könnte gutes Trinkwasser knapp werden. Dann könnte Wasser aus Quellen im Glasbachtal zum Hochbehälter geleitet werden. Die eigene Stromversorgung sei sicher, wenn auch einzelne Leitungen beim Straßenbau erneuert werden sollten.

Anstreben sollte man eine bessere Kostendeckung aus der Wasserversorgung, die jetzt bei etwa 70 Prozent liege. Bisher werde der Verlust mit dem Überschuss beim Strom ausgeglichen.

Die Erweiterung des Kindergartens könne nicht ohne Zuschuss gebaut werden. Der Gemeinderat soll in einer Sondersitzung im August über die Ausschreibung für den Wettbewerb entscheiden. Gebaut werden soll zuerst der Neubau. Dies sei eine unumgängliche Maßnahme, andere größere Projekte – etwa die neue Aussegnungshalle im Friedhof – müssten warten. Könnte das Gelände für die Erweiterung des Friedhofs für den Wohnungsbau genutzt werden? Man werde wohl nicht die gesamte Fläche brauchen, aber andere Flächen seien leichter zu erschließen.

Für das Gewerbegebiet gebe es zwei Baugesuche und weitere Interessenten. Versorgungsleitungen seien verlegt, nun könne in der kommenden Woche die Tragschicht eingebaut werden. Der Bau der Abbiegespur sei vorbereitet, müsse aber bei einer Vollsperrung ausgeführt werden. An der Kreuzung in der Ortsmitte könnte der Verkehr mit markierten Abbiegespuren entzerrt werden, wurde vorgeschlagen.

Radweg und Halle

Für den Bau eines Radwegs nach St. Georgen wurde die nördliche Fahrbahnseite empfohlen, weil es dort weniger Wald gebe. Für Hardt sei mit Kosten von etwa 60 000 Euro zu rechnen. Der Weg könnte in zwei bis drei Jahren angelegt werden. Beim Herrichten der Außenanlagen bei der Arthur-Bantle-Halle soll auch das Beachvolleyballfeld wiederhergestellt werden; momentan könne man es nur provisorisch richten.

Michael Moosmann fragte nach den Vorstellungen der Bürger zur Situation von Hardt in sieben Jahren. Die Stärken der guten Infrastruktur müssten erhalten werden; die Kinderbetreuung habe große Bedeutung. Der ÖPNV müsse besser sein und ein Mehrgenerationenhaus wäre wünschenswert.

"In meiner Amtszeit soll die Werner-Staiger-Halle saniert werden", setzte sich Michael Moosmann ein Ziel, wobei er offen ließ, ob das auch in einer zweiten Amtsperiode sein könnte.

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