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Hardt Bilanzsumme steigt um 5,6 Prozent

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Nicht so trübe wie das Wetter ist die Lage der Raiffeisenbank Aichhalden-Hardt-Sulgen.Foto: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Der Raiffeisenbank Aichhalden-Hardt-Sulgen ist es bei ihrer Generalversammlung in der Arthur-Bantle-Halle ein Bestreben gewesen, durch ein Hygienekonzept höchstmögliche Sicherheit für Mitglieder, Gäste und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Hardt/Aichhalden/Schramberg-Sulgen. Aufsichtsratsmitglied Michael Aust führte souverän durch die Versammlung. Die Mitglieder befürworteten den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat, vom Jahresüberschuss von rund 476 000 Euro insgesamt 86 440 Euro als Dividende auszuschütten. 130 000 Euro werden in die gesetzlichen Rücklagen und 205 000 Euro in andere Ergebnisrücklagen gebucht. Rund 54 680 Euro werden auf neue Rechnung vorgetragen.

VR-SISy bewährt sich

In seinem Jahresbericht ging Vorstand Ralf Bantle auf die wirtschaftlichen Rahmendaten Deutschlands und den Welthandel im Vergleich zu 2019 ein. Die Verbraucherpreise stiegen um 1,4 Prozent. Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sei auch im Jahr 2019 unverändert geblieben. Neben dem Leitzins von 0,0 Prozent wurden den Banken für die Anlage von kurzfristigen Geldern die Strafzinsen um 0,1 Prozent auf nunmehr minus 0,5 Prozent erhöht.

Der DAX hatte 2019 ein starkes Börsenjahr und stieg um mehr als 25 Prozent auf 13 249 Punkte. Trotz großer Herausforderungen wie Niedrigzinspolitik, Digitalisierung und Corona-Pandemie blickt der Vorstand zuversichtlich in die Zukunft. Die Vorteile der VR-SISy habe in Corona-Zeiten nochmals eine höhere Bedeutung gewonnen. So habe der Service in Aichhalden, Hardt und Sulgen stets aufrechterhalten bleiben können, während andere Banken teilweise hätten schließen müssen.

Die Beratungsqualität stehe bei der Raiba AHS seit Jahren im Mittelpunkt. An dieser werde weiter intensiv gearbeitet und die Mitarbeiter regelmäßig geschult. Mit der Unterstützung von Verbundunternehmen und externen Vertriebspartnern könne die Bank eine breite Palette von Finanzprodukten anbieten.

"Mit dem Vertrauen der Mitglieder werden wir gemeinsam die Zukunft gestalten", betonte Vorstand Ralf Bantle. "Wir sehen die Entwicklung der Raiba AHS vorsichtig optimistisch für das Jahr 2020. Im Einlagengeschäft sehen wir ein deutliches Wachstum", sagte er.

Die Bilanzsumme ist um 5,6 Prozent auf 210,1 Millionen Euro gestiegen. Beim betreuten Kundenvolumen verzeichnet die Bank einen Zuwachs von 3,8 Prozent auf 426,8 Millionen Euro. Beim betreuten Kundenkreditvolumen wurde eine Steigerungsrate von 3,8 Prozent erzielt und lag unter dem Verbandsdurchschnitt. Das betreute Kundenanlagevolumen wuchs trotz niedriger Zinsen weiter um 3,8 Prozent und lag ebenfalls unter dem Verbandsdurchschnitt. Die erneute Steigerung des Eigenkapitals um eine Million auf 17,3 Millionen Euro sei sehr erfreulich. Alle gesetzlichen Anforderungen würden erfüllt, versicherte Bantle.

Das konjunkturelle Umfeld weltweit infolge der Corona-Pandemie sowie der drohende ungeregelte Brexit und die Wahlen in der USA bereiteten dem Vorstand Sorgen.

Im Zuge der Wahlen zum Aufsichtsrat erläuterte Vorstand Markus Hezel, dass das Anforderungsprofil an die Mandatsträger von Seiten der Bankenaufsicht weiter verschärft worden sei. Es werde bei einer Neubestellung genau überprüft, ob das Aufsichtsratsmitglied die notwendigen Voraussetzungen für das Amt erbringen kann.

Nach neun Jahren ist zum Ende seiner Wahlperiode Jürgen Himmelsbach aus dem Aufsichtsratsgremium ausgeschieden. Für das Engagement bedankte sich die gesamte Generalversammlung mit anerkennendem Applaus. Als neues Mitglied wurde Mike Kohler für drei Jahre in den Aufsichtsrat gewählt. Karin Hillmaier und Joachim Kopp wurden für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt.

Dank an Lachenmaier

Zum Abschluss der Wahlen bedankte sich Markus Hezel stellvertretend bei den Aufsichtsratsmitgliedern Dirk Lachenmaier (Aufsichtsratsvorsitzender) und Michael Summ für zehn Jahre im Aufsichtsrat der Raiba AHS.

Ende 2019 wurde die Raiba AHS von 5992 Mitgliedern getragen. Damit besitzen 62 Prozent der Kunden gleichzeitig mindestens ein Geschäftsanteil der Bank. Wie Markus Hezel bei der Ehrung langjähriger Mitglieder (siehe Infokasten) betonte, beschränkt sich die Mitgliedschaft nicht nur auf den Erwerb von Anteilsscheinen und die daraus resultierende Dividendenzahlung. Die Mitgliedschaft zeige die Verwurzelung in der Region. Darüber hinaus sei das Mitbestimmungsrecht jedes Mitglieds einzigartig und unterscheide Genossenschaftsbanken von anderen Kreditinstituten.

 40 Jahre: Berta Armbruster, Werner Aust, BDL Bürodienstleistungen, Manfred Brüstle, Rainer Brüstle, Kornelia Eberle-Haberstroh, Klaus Fleig, Bernhard Ganter, Margarete Ganter Theres Ganter, Florian Ganter, Uwe Günther, Joachim Joos, Horst Kaluza, Ulrich King, Ingrid King, Markus Kopp, Gerda Kuhner, Hermann Moosmann, Lothar Neudeck, Hermann Roth, Gerda Sarfert-Misol, Werner Schaplewski, Marita Springmann, Richard Stoll, Erna Storz, Helmut Weißer und Helga Wetten.   50 Jahre: Marlies Aberle-Flaig, Karl-Josef Bantle, Erwin Flaig, Gregor Flaig, Heinz Gitschier, Helmar Haas, David Hermann, Maria Kimmich, Paul Kopp, Erich Langenbacher, Ewald Marte, Martin Mey, Albert Müller, Ulrich Otto, Herbert Rapp, Rainer Schwandt und Alfred Zehnder.   60 Jahre: Gemeindeverwaltung Hardt und Friedrich Brüstle.   100 Jahre: Große Kreisstadt Schramberg.

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