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Hardt Bikepark: Mehr Hardt geht nicht

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Fotos: Dold Foto: Schwarzwälder Bote

Es hat sich schon herum gesprochen: Jugendliche aus den umliegenden Orten kommen bereits nach Hardt. Schließlich ist der neue Bikepark eine Attraktion sondersgleichen. Nun wurde er offiziell eröffnet.

Hardt. "Ein großer Tag nach eineinhalb Jahren Arbeit", freute sich Bürgermeister Michael Moosmann am Donnerstag mit einer großen Schar von Besuchern an der Strecke, die zwischen Katzenmoosweg, Freizeitpark und neuem Gewerbegebiet liegt. Ein dickes Lob hatte er für die Jugendlichen um Julian und Lukas Gaus sowie Johannes Fleig übrig. Diese hatten sich einen solchen Bikepark gewünscht. Es blieb aber nicht beim Wunsch, nein, die drei und ihre vielen Mitstreiter gestalteten den Park selbst.

Die Fäden im Hintergrund für die gesamte Organisation zog Stefan Öttle. Um den Bau der Strecke, für die gewaltig Erde bewegt wurde, kümmerte sich die Firma Gartenbau Weißer. Die Modellierung der Hügel wurde während der Bauphase immer wieder an die Wünsche der Jugendlichen angepasst. Kurzum: Mehr Hardt geht nicht.

Bürgermeister Moosmann bittet: "Nur tagsüber fahren"

Es sei etwas Besonderes gewesen, dass sich die Jugendlichen durch die Wirren der Kommunalpolitik gekämpft hätten, sagte Moosmann. Zunächst war eine Ansiedlung im Kreuzgarten angedacht, bevor man auf das Gelände beim Gewerbegebiet gekommen war. "Auch der Gemeinderat steht hinter euch", versicherte der Bürgermeister. Allerdings: Tagsüber austoben sei gerne gesehen, doch nachts sollte mit Rücksicht auf die Anwohner Ruhe herrschen. Dem Rettungsdienst werde die genaue Lage des Platzes noch mitgeteilt, damit diese im Falle eines Falles rasch eingreifen könne.

Julian Gaus erklärte den Besuchern anschließend die Feinheiten der drei Strecken, die jeweils einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad besitzen. Bei den Wellen könne man Schwung gewinnen und anschließend zum Sprung ansetzen. Sprachs, schwang sich auf das Rad und schon sauste er mit einigen weiteren Fahrern die Strecke hinunter. Abenteuerliche Sprünge gehörten dazu, die Anfänger besser nicht riskieren sollten.

Da juckte es auch Bürgermeister Michael Moosmann, der sich flugs seines Jacketts entledigte und aufs Rad stieg. Er wählte die einfache Strecke und flitzte dort hinunter – unfallfrei. Lediglich einige Schlammspritzer auf dem Hemd zeugten hinterher vom ungewöhnlichen Einsatz. Sofort nach der Eröffnung wurde die Strecke von den Jugendlichen in Beschlag genommen und sämtliche Hügel auf Herz und Nieren getestet.

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