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Hardt Baggerfahrer stirbt bei Arbeitsunfall

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Mit dem Traktor und einer Winde war vergeblich versucht worden, den Bagger anzuheben, um den unter ihm eingeklemmten Fahrer befreien zu können. Foto: Wegner

Hardt - Bei Baggerarbeiten im ehemaligen Stall eines landwirtschaftlichen Anwesens im Obertischneckweg ist am Montagmorgen ein Mitarbeiter eines Mariazeller Bauunternehmens ums Leben gekommen.

Mit einem Kleinbagger wollte der Fahrer des dachlosen Geräts gegen 8.30 Uhr Erde und Steine aus einem bereits rund 2,50 Meter tiefen Bereich im Boden des ehemaligen Stalls graben. Dabei stürzte aus bislang ungeklärten Gründen der Bagger in die Grube und begrub den 31-jährigen Bauarbeiter unter sich.

Zunächst wollten Firmenchef und der Hauseigentümer mit einem Waldtraktor und Seilwinde den Bagger anheben, um den Mann zu retten, doch, so sagt Kommandant und Einsatzleiter Klaus Haberstroh von der Feuerwehr Hardt, die ebenfalls mit drei Fahrzeugen und 16 Mann zur Unfallstelle gerufen worden waren, hätte dies nicht funktioniert. Aus diesem Grund seien zudem die Feuerwehren aus Schramberg und Sulgen mit entsprechenden Hilfeleistungsfahrzeugen an die Unfallstelle beordert worden. Mit einem Hebezug hätte dann der rund anderthalb Tonnen schwere Kleinbagger angehoben, der 31-Jährige aber nur noch tot geborgen werden können.

Da zu Beginn des Einsatzes noch nicht klar war, wie der Verunglückte gerettet werden kann, war auch die Drehleiter nachgefordert worden, die aber, da es sich bei der Unfallstelle um eine Grube in einem Gebäude handelt, nicht zum Einsatz kommen konnte, wie Schrambergs stellvertretender Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle sagte. Von der Lage vor Ort machte sich neben der Polizei, deren Unfallaufnahmedienst die Ermittlungen übernommen hat, auch Werner Storz als stellvertretender Kreisbrandmeister ein Bild. Angerückt waren zudem Notarzt und Rettungsdienst sowie dessen organisatorischer Leiter.

Zur Betreuung der Angehörigen des Verstorbenen und der Mitarbeiter des Unternehmens waren zudem zwei Mitarbeiter der Notfallseelsorge aufs Oberhardt gekommen. Die Polizei ermittelt nun zusammen mit einem Sachverständigen und der zuständigen Berufsgenossenschaft die genauen Umstände des tödlich verlaufenen Arbeitsunfalls.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18
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