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Hardt Auf den Spuren von Aristoteles

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So sehen Sieger aus: Dirk Lachenmaier riss sein Publikum beim "International Silent Speaker Battle" in München mit. Foto: Bulk Foto: Schwarzwälder Bote

Nein, auf den Mund gefallen sein darf man bei diesem Wettbewerb nicht. Diese Gefahr besteht bei Dirk Lachenmaier aber nicht im Geringsten – und so räumte er beim "International Silent Speaker Battle" in München ab.

Hardt. Aus 21 Nationen kamen Redner zu dieser Veranstaltung, um gegeneinander anzutreten und sich einem harten Kampf zu stellen. Das Hardter Fähnchen hielt der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dirk Lachenmaier hoch – und wie er das tat. Seine couragierte Rede zum Thema "Steueroase Deutschland? Mythen und Wahrheiten" überzeugte die Zuhörer restlos, schließlich trug er seine Thesen mit viel Leidenschaft vor.

Treibende Kraft hinter dem Wettbewerb ist der Redner, Coach und Autor Hermann Scherer. Diesen lernte Dirk Lachenmaier im Kraftwerk Rottweil kennen, wo Scherer vor einiger Zeit als Gast der Eventreihe "Denkanstöße" des "Schwarzwälder Bote" auf der Bühne stand.

"Scherer vermittelte seine Inhalte sehr lebendig und brachte seine Botschaften überzeugend an den Mann. Mit einfachen Mitteln hat er viel gemacht", erinnert sich Lachenmaier.

Daher wollte er so etwas auch einmal selbst ausprobieren – und meldete sich für das "International Silent Speaker Battle" an. An diesem nahmen Live-Coaches, Unternehmer, Ärzte, Anwälte und sogar ein Weihbischof teil. Dirk Lachenmaier ging es neben der Verbesserung seiner rhetorischen Fähigkeiten darum, den Menschen seine Botschaft näher zu bringen. Steuern ließen sich auch in Deutschland sparen, dafür müsse nicht ins Ausland geflüchtet werden, so die Kernthese seines Vortrags.

Bei dem Wettbewerb standen jeweils vier Redner zeitgleich auf der Bühne. Das Publikum hatte Kopfhörer aufgesetzt und konnte sich per Knopfdruck für den Kanal mit ihrem favorisierten Redner entscheiden. Rot, blau, gelb oder grün leuchteten die Kopfhörer entsprechend auf und tauchten den Saal in ein stimmungsvolles Licht. Anhand der Farbe, in der die Kopfhörer aufleuchten, können die Redner von der Bühne aus sehen, wer ihrem Vortrag gerade folgt –­ und wer nicht. Ein professionelles TV-Team machte zudem Aufnahmen von der Veranstaltung.

Dirk Lachenmaier habe das Publikum trotz harter Konkurrenz mit seinem Vortrag fesseln können, erkannten die Veranstalter an. 300 Zuhörer hörten ihm und seinen drei Mitrednern gebannt zu.

"Man darf bei Reden vor einem großen Publikum keine Angst haben, sondern einfach loslegen", hat er einen Tipp parat. "Einfach raus damit, perfekt ist niemand. Viel wichtiger ist, dass man authentisch bleibt", lautet ein weiterer Rat.

Lachenmaier hält immer wieder Vorträge bei Industrie- und Handwerkskammern, Gewerbevereinen oder Banken, um andere an seinem Wissen teilhaben zu lassen.

Die nächste Gelegenheit, Dirk Lachenmaier in Aktion zu erleben, gibt es aber bei einer gänzlich anderen Veranstaltung: Am Fasnetssamstag, 22. Februar, moderiert er den Zunftball der Hardter Katzenzunft in der Arthur-Bantle-Halle –­ übrigens im Duo mit seinem rhetorisch ebenfalls überaus beschlagenen Bruder Heiko.

Die Besucher dürfen also nicht nur ein buntes närrisches Programm erwarten, sondern auch ein Moderatoren-Duo, an dem selbst die griechischen Rhetorikgötter wie Aristoteles, Platon oder Sokrates ihre helle Freude gehabt hätten.

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