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Hardt Auch in Nashville ist man angetan

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Jenny Bright hat auch in Hardt schon musikalische Ausrufezeichen gesetzt, wie hier beim Dorffest im Jahr 2015. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Hardt. Das war der Sprung ins ganz kalte Wasser: Jenny Bright aus Hardt ging für zwei Monate in die "Music City" nach Nashville. Tief im Süden der USA. Auf eigene Faust. Dort sammelte sie unschätzbare Erfahrungen für ihre Karriere als Musikerin. Ihr Ziel wählte die junge Hardterin bewusst aus, ist doch Nashville das Mekka der Country-Music – also eben des Musikstils, dem sie sich verschrieben hat. "Dabei geht es um das einfache Leben in der ländlichen Gegend", erzählt sie. So sehe man in Nashville viele Menschen mit Cowboyhut und -stiefeln oder Flanellhemden. Schon wenige Kilometer außerhalb der Metropole werde es ländlich – also sei es durchaus vergleichbar mit ihrer Heimat im Schwarzwald.

Im Gepäck hatte Jenny Bright ihre neue Single "Pathetic", die bei Online-Plattformen und Streamingdiensten erhältlich ist. Auf Youtube gibt es ein Video dazu – und die Bewertungen sind durchweg positiv. Für das Video hat sie übrigens ein Stipendium der Pop-Akademie bekommen.

In der "Music City" in den USA musste sie sich also nicht verstecken – und das tat sie beileibe nicht. Jenny Bright nahm an sogenannten "Open Nights" teil. Dort kann sich jeder Musiker eintragen und zwei Songs präsentieren. "Das war in Cafés und Clubs, also alles ganz klein und schnuckelig", sagt Jenny Bright. Sie nahm ihren Mut zusammen, packte sich ihre Gitarre und legte auf der Bühne los. Zudem beteiligte sie sich an "Songwriter Rounds", bei denen Songs gespielt werden, bevor darüber diskutiert wird.

Das Interesse an der Musikerin aus "Germany" war groß. "Die Leute waren sehr an Deutschland und Europa interessiert und fragten, wie ein deutsches Mädel zum Country kommt", erzählt sie.

Sie hat dort viele Kontakte geknüpft oder sich "connected" (verbunden), wie sie im besten amerikanischen Englisch sagt. Prinzipiell könne sie es sich vorstellen, verstärkt in den USA tätig zu sein – auch weil die Country-Music dort einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland habe. "Die Szene ist riesig, vor allem in den Südstaaten und insbesondere in Nashville", sagt sie. Viele hätten den selben Traum wie sie, aber man könne dort viel dazu lernen.

Derzeit studiert sie an der Pop-Akademie in Mannheim. In die Heimat nach Hardt kommt sie aber immer noch gerne und so oft sie kann.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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