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Hardt Auch die Engel tragen prunkvolle Uniformen

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Die Reisenden des Kirchenchors Hardt erlebten unvergessliche Stunden in Oberschwaben. Foto: Anton Foto: Schwarzwälder Bote

Nach Oberschwaben hat es den katholischen Kirchenchor St. Cäcilia bei seinem Jahresausflug gezogen.

Hardt. Hauptziel war das Kloster Bonlanden bei Berkheim mit seiner ganzjährig geöffneten begehbaren barocken Krippe und seinem franziskanischen Klostergarten mit den Sonnengesangswegen "Schwester Wasser" und "Mutter Erde".

Der Nachmittag war einem Bummel durch die ehemalige freie Reichsstadt Biberach gewidmet. Die Stimmung bei Gesprächen und Anekdoten war hervorragend. Einem Mitglied wurde zum Geburtstag sogar ein Ständchen gesungen. Über Albstadt und Riedlingen erreichte die Gruppe bald das Kloster der Franziskanerinnen Bonlanden und die Teilnehmer konnten sich in Ruhe die herrliche Barock-Krippe mit ihren mehr als 370 Krippenfiguren in einer 160 Quadratmeter großen Landschaft anschauen.

Begehbares Labyrinth im Klostergarten

Kunstvolle Hände hatten die Figuren in bäuerliche oder herrschaftliche Trachten mit kostbaren Brokatstoffen und Spitzen eingekleidet und nicht nur die Soldaten, sondern auch die Engel trugen prunkvolle Uniformen. Ein Anziehungspunkt war der Klostergarten. Um die Erdkugel in der Mitte, gehalten von der Hand Gottes, war ein begehbares Labyrinth nach dem Vorbild von Reims angelegt.

Im Kreis um das Labyrinth gruppierten sich vier Hochbeete mit einer Fülle von einheimischen und ausländischen Pflanzen, alle sauber mit Namensschildern versehen. Auf dem Sonnengesangsweg "Schwester Wasser" konnten die Besucher einen kleinen See umrunden und an einer Station das Wasser in Wallung versetzen. Nach dem Mittagessen dankten die Sänger unter Leitung von Erich Fehrenbacher musikalisch für den schönen Tag.

Die Fahrt zur Kreisstadt Biberach führte vorbei am ehemaligen Benediktinerkloster Ochsenhausen, dessen imposante Silhouette die Reisenden beeindruckte. In Biberach übernahm Vorsitzende Traudl Rapp die Führung durch die Pfarrkirche St. Martin. Erbaut im gotischen Stil, sei sie 1746 barockisiert worden. Viele Bildwerke seien dem Bildersturm der Reformation zum Opfer gefallen. Seit dem Augsburger Interim von 1548 werde die Kirche durch beide Konfessionen paritätisch genutzt.

Zeitenwende durch Jesus Christus

Interessant war die Darstellung "Anna Selbdritt" mit Jesus, seiner Mutter Maria und deren Mutter Anna, die den Bildersturm überlebte, sowie die allegorische doppelgesichtige Engelsfigur mit dem Namen Chronos neben der großen Uhr, die auf die Zeitenwende durch Jesus Christus hinweist.

Abends kehrte die Gruppe mit vielen neuen Eindrücken in die Heimat zurück. Der stellvertretende Vorsitzende Max Gschwendtner dankte besonders Traudl Rapp für die gute Organisation.

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