Rund 200 Stände boten ein breites Angebot in der Ettenheimer Innenstadt.
Wenn in Ettenheim der traditionelle Martinimarkt stattfindet, wird die Innenstadt zu einem Besuchermagnet. An mehreren Stellen herrschte ein dichtes Gedränge. Es konnte probiert werden und die Innenstadt verwandelte sich in ein Meer aus Düften, Farben und Stimmen.
Auch in diesem Jahr zog der Markt wieder hunderte Besucher an, die sich zwischen den rund 200 Ständen treiben ließen, auf der Suche nach Handwerkskunst, kleinen Geschenken und vor allem nach kulinarischen Genüssen. Viele Besucher nutzten zudem die Gelegenheit, in den geöffneten Einzelhandelsgeschäften der Innenstadt zu stöbern, die mit Sonderaktionen und verlängerten Öffnungszeiten lockten. Auch das Modehaus Meierfashion lud zu einem Einkaufsbummel mit Live Musik ein.
Bürgermeister Metz eröffnet mit Fassanstich den Martinimarkt
Eröffnet wurde der Markt von Bürgermeister Bruno Metz, der im beheizten Festzelt der Narrenzunft Hoorig im Rohanhof den Fassanstich vornahm. Statt Bier sprudelte aus dem Fass der neue Ettenheimer Martiniwein, gespendet vom Weingut Weber. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, den jungen Wein zu verkosten und das Speiseangebot der Narrenzunft zu nutzen. Für den musikalischen Auftakt sorgte die Stadtkapelle Ettenheim, die für festliche Stimmung sorgte.
Neben Kunsthandwerk, Textilien und Dekoartikeln stand in diesem Jahr vor allem das kulinarische Angebot im Mittelpunkt. An den Süßigkeitenständen gab es gebrannte Mandeln oder Lebkuchenherzen. Für den Hunger zwischendurch fand der Besucher eine große Auswahl: deftige Bratwürste, Schweizer Raclette, türkische Baklava, heiße Maronis und thailändische Spezialitäten, während die Süßliebhaber bei feinen französischen Pralinés, Crepes, Kuchen oder Waffeln auf ihre Kosten kamen. Ein besonderer Hingucker war der bunte Stand mit Obst-Körben, gefüllt mit exotischen Sorten wie Ananas, Papaya, Granatapfel und Kokosnuss – ein Hauch Tropenfeeling mitten im November. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich einen solchen Korb als vitaminreichen Vorrat für die kommenden Herbsttage mitzunehmen.
Auch traditionelle Produkte fanden großen Zuspruch: duftende Rapskissen für kalte Winterabende, „made in Altdorf“, gleich um die Ecke die Näharbeiten „made in Ettenheim“ oder auch die leckeren Backwaren aus den Bäckereien aus Ettenheim wechselten zahlreich den Besitzer. Es gab die klassischen Haushaltshelfer von professionellen Marktbeschickern, Körbe in allen Größen, PräzisionsInstrumente, Ledergürtel, wärmende Mützen, Schals, bunte indische und persische Stoffe und Taschen und vieles mehr. Die Vielfalt des Angebots zeigte, dass der Martinimarkt weit mehr ist als ein gewöhnlicher Jahrmarkt.
Für die jungen Besucher des Martinimarkts bot das Montessori-Bildungshaus Löwenzahn kreative Mitmachaktionen wie Kerzenziehen, basteln und malen an, während das Kinderkarussell und das große Spielzeugangebot an den Ständen für leuchtende Kinderaugen sorgten.
Guter Zweck
Wer sein Glück versuchen wollte, konnte bei der Tombola des Vereins „Einfach Helfen“ Lose kaufen und neben Honig oder Dekoartikeln auch Eintrittskarten für den Europa-Park gewinnen – und gleichzeitig den gemeinnützigen Verein unterstützen.