Besuch der Landtagsabgeordneten Katrin Schindele hat der Florist Gerhardt in Empfingen bekommen.
Beim gemeinsamen Adventskranzbinden mit dem Floristen Gerhardt in Empfingen tauschte sich die Landtagsabgeordnete Katrin Schindele intensiv über aktuelle Herausforderungen im Floristik-Handwerk aus.
Im persönlichen Gespräch wurden wichtige Themen wie Arbeitszeitgestaltung, Flexibilität sowie die Nachhaltigkeit regionaler Produkte intensiv beleuchtet. Außerdem wurde deutlich, dass gute Geschäftsideen auch im Floristenhandwerk entscheidend sind, um Kunden zu gewinnen und zu binden. So bietet Blumen Gerhardt verschiedene Workshops an, bei denen Kunden selbst das handwerkliche Können ausprobieren können. „Es ist auch immer schön, wenn unsere Workshopteilnehmer feststellen, wie viel handwerkliche Kunst in Blumensträuße oder Adventskränze steckt.“
Gerhardt ergänzte: „Mit einem Verkaufsautomaten vor dem Laden bieten wir den Kunden zu jeder Tages- und Nachtzeit, besonders an den Wochenenden, einen echten Mehrwert. Ein Serviceangebot, das sich sowohl für den Betrieb als auch für die Kunden lohnt.“
Arbeitszeiten erfordern große Flexibilität
Katrin Schindele erfuhr im Gespräch von den Herausforderungen, die der Floristenberuf besonders in der Vorweihnachtszeit mit sich bringt. Die Arbeitszeiten sind in dieser Saison oft lang und erfordern von den Mitarbeitenden große Flexibilität. Gemeinsam wurde diskutiert, wie politische Rahmenbedingungen verbessert werden könnten, um solche Spitzenzeiten besser zu bewältigen und zugleich die Work-Life-Balance der Mitarbeitenden zu unterstützen. Zudem wurde betont, dass sich Leistung auch lohnen müsse, um die Attraktivität des Berufs nachhaltig zu sichern.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war das Thema Nachhaltigkeit, insbesondere die Bedeutung regionaler Produkte. Der Florist Gerhardt legt besonderen Wert darauf, seine Pflanzen und Materialien weitestgehend aus der Region zu beziehen, um Transportwege zu verkürzen und die Umwelt zu schonen. Zudem baut der Betrieb selbst Blumen wie Astern und Dahlien an und zieht für die Adventszeit Tujas und Nordmanntannen. Katrin Schindele lobte dieses Engagement für die Nachhaltigkeit und betonte, wie wichtig es sei, lokale Handwerksbetriebe zu unterstützen, die sich um umweltfreundliche und ressourcenschonende Arbeitsweisen bemühen.
Unter Anleitung eigenen Adventskranz gebunden
Am Ende des Besuchs dankte die Landtagsabgeordnete dem Floristen Gerhardt für das offene Gespräch. Es habe ihr großen Spaß gemacht, unter der fachlichen Anleitung des Floristen ihren eigenen Adventskranz zu binden. „Solche Begegnungen sind für mich eine wertvolle Gelegenheit, die Anliegen und Herausforderungen unserer regionalen Handwerksbetriebe besser zu verstehen und zu vertreten“, so Schindele abschließend.