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Handball "Wir müssen abgezockter werden"

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Julian Kühnle (am Ball) verletzte sich am Samstag beim Spiel in Talheim am Knie.             Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

HSG Baar – TSV Altensteig 31:27 (14:13). Mit leeren Händen sind die Altensteiger TSV-Handballer aus Talheim zurückgekehrt. Beim Landesliga-Aufsteiger ist das ersatzgeschwächte Team des TSV Altensteig in der zweiten Spielhälfte eingebrochen.

In den ersten 30 Minuten lagen die Altensteiger immer wieder vorne, vergaßen dann aber, ihren Vorsprung auszubauen. So auch nach rund einer Viertelstunde, als Julian das 8:6 erzielte. "Unsere fahrlässige Chancenverwertung war wieder ein Problem", machte Trainer Uwe Reime mit Blick auf etliche Fehlwürfe deutlich.

Doch das war nicht der einzige Knackpunkt. Die offensive Abwehr der Hausherren legte eine rustikale Gangart an den Tag, wobei vor allem Jannik Holzäpfel immer ziemlich hart angegangen wurde. Nach einem Schubser im ersten Durchgang fiel zudem Julian Kühnle unglücklich aufs Knie. "Das hat nicht gut ausgesehen", meinte Uwe Reime, der mit einem längeren Ausfall des Spielers rechnet.

Wenige Sekunden vor der Pause folgte beim Stand von 14:13 eine weitere Schlüsselszene. Die Altensteiger hatten noch einen Freiwurf zugesprochen bekommen, der allerdings direkt ausgeführt werden musste. Jannik Holzäpfel traf dabei einen Spieler der Abwehrmauer in den Bauch und sah dafür die Rote Karte. "Das war keine Absicht und eine viel zu harte Entscheidung", haderte Uwe Reime mit der aus seiner Sicht "abenteuerlichen" Disqualifikation – zumal die Unparteiischen sehr viel Härte der Hausherren zugelassen hatte.

Nach dem Seitenwechsel war damit auf Altensteiger Seite der linkte Rückraum quasi ausgeschaltet, aber die umstrittene Rote Karte schlug wohl zusätzlich auch aufs Gemüt. Während die Mannschaft von Uwe Reime ganz schlecht in den zweiten Durchgang startete, legte der Liga-Neuling über 16:13 (32.) auf 19:15 (40.) vor.

Zwar kamen die Altensteiger nach Treffern von Alexander Kugele und Constantin Kost noch auf 19:20 (43.) heran, aber danach schraubten die Hausherren ihren Vorsprung auf 24:19 (48.) und 30:22 (56.) hoch.

Die Begegnung war praktisch entschieden. In der Schlussphase agierten die Altensteiger mit einer offenen Abwehr und konnten so noch für etwas Ergebniskosmetik sorgen. Alexander Hils verkürzte in der Schlussminute auf 27:31.

"Wir waren im Angriff zu statisch, wir brauchen da mehr Bewegung", lautete eine Erkenntnis von Uwe Reime nach dem Spiel. So stehe man jetzt vor dem Heimspiel gegen die zweite Garnitur aus Weilstetten schon wieder unter Zugzwang.

Klar ist für den Altensteiger Trainer: "Wir müssen abgezockter werden und stärker als Mannschaft auftreten". TSV Altensteig: Felix Bormann, André Dannenberg (Tor), Alexander Kugele (2), Alexander Hils (2), Jannik Holzäpfel (2/1), Lukas Scheu (3), Christian Langenstein, Philipp Großmann, Julian Kühnle (3), Constantin Kost (3), Tomislav Sudaric (7/4), Mario Kaleica-Mandic (4), Florian Stickel. Schiedsrichter: Matthias Lengerer (HK Ostdorf/Geislingen), Volkan Güler (HSG Albstadt).

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