Für Romas Kirveliavicius (links) und René Zobel endet die Zeit beim HBW nach dieser Saison.Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Handball: Schoch und Thomann bleiben / "Kiwi" und Zobel verabschieden sich

Vier weitere Personalentscheidungen sind beim Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten gefallen. Jona Schoch und Gregor Thomann bleiben, René Zobel und Romas Kirveliavicius verlassen den Verein im nächsten Sommer.

(snz). "Es freut mich ganz besonders, dass es uns gelungen ist, unseren Mannschaftskapitän Jona Schoch und seinen Stellvertreter Gregor Thomann über die Saison hinaus bei uns zu halten", strahlte HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel sichtlich zufrieden, als klar war, dass beide auch in der kommenden Saison das Trikot der Schwaben tragen werden.

Sowohl Schoch als auch Thomann stehen seit der Saison 2017/18 im Kader und hatten ein Jahr später unter Trainer Jens Bürkle maßgeblichen Anteil am Wiederaufstieg in die Handball-Bundesliga. Dass der Sportwissenschaftler auf seinen Kapitän und dessen Stellvertreter große Stücke hält, ist ein offenes Geheimnis. "Wir sind sehr froh, dass wir mit ihnen zwei wichtige Personen in der Mannschaft halten können", sagt der Balinger Chef-Coach und stellt klar, dass sowohl Schoch als auch Thomann neben ihren sportlichen Aufgaben auch wichtige Führungsaufgaben innerhalb der Mannschaft wahrnehmen. Es seien Spieler, die den HBW in den letzten Jahren nicht nur sportlich, sondern auch in der Außendarstellung und Jugendarbeit geprägt hätten.

"Ich freue mich sehr, weil in Balingen vieles für mich passt. Jetzt gilt es aber den Blick nach vorne zu richten", ging der Balinger Kapitän relativ schnell und pragmatisch zum Bundesligaalltag über und fügte an, dass es für ihn jetzt in erster Linie darum gehe, alles dafür zu tun, dass der HBW auch in der kommenden Saison in der ersten Liga ist. So sieht es auch sein Stellvertreter "Auch ich freue mich sehr darüber, dass ich in der kommenden Saison im Trikot des HBW spielen darf und werde, wie man es von mir kennt, alles dafür geben, unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen. Vor allem möchte ich unbedingt bald wieder vor den Fans spielen."

Während es also für Schoch und Thomann in der kommenden Saison beim HBW Balingen-Weilstetten weitergeht, verabschieden sich Romas Kirveliavicius und René Zobel am Saisonende.

Beide werden die Schwaben in unterschiedliche Richtungen und aus unterschiedlichen Gründen verlassen. "Ich hatte in Balingen sportlich und privat eine unvergessliche Zeit. Ich durfte tolle Spiele machen und habe super Jungs kennengelernt. Trotzdem haben meine Frau und ich beschlossen, dass es für unsere Familie zurück in die Heimat nach Österreich geht und ich dort den nächsten Schritt mit Handball und Beruf machen werde", begründet "Kiwi" seinen Abschied am Ende der Saison. "Beide haben seit dem Aufstiegsjahr für den Verein alles gegeben und waren immer bereit zu kämpfen", sagt Trainer Bürkle, der besonders Kirveliavicius’ Rolle als Abwehrchef hervorhebt. Auch Zobel, der den Weg über die zweite Mannschaft im Aufstiegsjahr in den Erstligakader geschafft hat, erntet Lob für sein Engagement. "Ich konnte mich in Balingen zum Bundesligaspieler entwickeln. Aber jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich den nächsten Schritt machen möchte. Dafür brauche ich in Angriff und Abwehr gleichermaßen Spielzeit. Ich freue mich auf eine neue Herausforderung und werde bis dahin alles dafür geben, dass der HBW mit seinen tollen Fans auch in der kommenden Saison in der ersten Liga spielt", sagt Zobel.

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