Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Handball VfL setzt konsequent auf Eigengewächse

Von
Die erst 16 Jahre alte Denisa Ciornei wird bei den VfL-Frauen in der Landesliga zwischen den Posten stehen.Foto: VfL Foto: Schwarzwälder Bote

Die Aufbauarbeit im weiblichen Jugendbereich trägt bei den Handballern des VfL Nagold Früchte: Der Aufstieg des Frauenteams in die Landesliga ist ein sichtbares Zeichen dafür.

Konsequent setzt der VfL auch in der wahrscheinlich am 10. Oktober startenden Landesliga-Saison auf Eigengewächse. Das Saisonziel, den Klassenerhalt zu erreichen, wird unter dem Strich ein hartes Stück Arbeit.

Nun, hart arbeiten können sie, die Nagolder VfL-Frauen. Fleißig sind sie am Trainieren. Dreimal in der Woche kommen sie zum Training zusammen. Und Coach Markus Renz wirkt nicht unzufrieden mit der Trainingsbeteiligung. "Die meisten haben richtig gut mitgezogen", freut er sich. Nichts anderes hat er allerdings auch erwartet von seinem Team. Schließlich gilt es in der Saison 2020/2021 noch enger zusammenzurücken, noch mehr Teamgeist zu entwickeln, und mit noch mehr Kampf und Ehrgeiz die Herausforderungen anzunehmen.

Keine externen Neuzugänge

Rein auf dem Papier betrachtet war der Kader des VfL Nagold in der vergangenen Saison nämlich stärker. Gleich fünf erfahrene Spielerinnen sahen mit dem Aufstieg in die Landesliga den richtigen Zeitpunkt gekommen, um sich aus dem Aktivensport zu verabschieden: Liza Sehl, Jessica Günther, Nikolina Skvorc, Carolin Lenz und Lisa Weiß. Damit verabschiedet sich eine Menge Erfahrung aus dem sehr jungen Team des VfL Nagold. Hinzu kommt: Das Frauenteam des VfL hat keine externen Neuzugänge zu vermelden. Stattdessen wird aus der Jugend aufgefüllt: Tirza Theurer und Pia Dürr wechseln altersbedingt offiziell von der A-Jugend in die Frauenmannschaft. Hinzu kommen einige aktive A-Jugendspielerinnen wie Jenny Schäfer, Mira Hofmann, Sarah Kunz oder auch Cara Klenk, die im Frauenteam zusätzlich zum Einsatz kommen sollen.

Und dann ist da noch die Jüngste im Team: Denisa Ciornei, 16 Jahre jung, wird als großes Torhütertalent fest bei den VfL-Frauen zwischen den Posten stehen. Zudem spielt sie in dieser Saison auch noch in "ihrer" B-Jugend mit. Diese Entscheidung auf der Torhüterposition hat zur Folge, dass sich Alisa Kübler, die interimsweise in der vergangenen Saison zum Teil spektakulär gehalten hat, wieder als Feldspielerin ins Team einbringen kann. Sicher eine Verstärkung für den VfL, das steht außer Frage.

"Die Kaderbreite ist nun zwar kleiner als in den vergangenen Jahren, das muss aber nicht unbedingt von Nachteil sein", ist Markus Renz überzeugt. So bekomme jede mehr Spielanteile und man könne sich vielleicht auch etwas besser aufeinander abstimmen. Dennoch betont er: "Es wird viel von den verbleibenden alten Madeleine und Annette abhängen", wobei besagte "alten" Madeleine Majer und Annette Maser Jahrgang 1992 sind, und damit natürlich im besten Handballalter. Ihre Verantwortung im Team wächst noch weiter. Renz: "Sie müssen das Spiel beruhigen und einen wichtigen Part in der Abwehr übernehmen." Zudem erwartet der Trainer von allen verbliebenen Spielerinnen, dass sie zu allen Spielen da sind. Spielabsagen, weil man zum Beispiel während der Saison in Urlaub sei, "das geht diese Saison nicht mehr, das können wir nicht mehr ausgleichen".

Falls die Mannschaft mitzieht, wie es das Trainergespann Markus Renz und Alex Sehl will, traut man dem Team durchaus zu, gegen jedes Team der Liga Punkte holen zu können. Wenngleich es sicher einige Mannschaften gebe, die dem VfL personell überlegen seien. "Gegen die wird es dann schon einen Sahnetag brauchen, um was zu holen."

Heimstarkes Team

Den Klassenerhalt und sich in der Liga zu etablieren, das gibt Renz als Saisonziel aus. Wobei es bei diesem Punkt zwei Corona-Komponenten zu beachten gibt. Zum einen, wie intensiv die Gegnerinnen in den vergangenen Wochen und Monaten durchtrainieren konnten, zum anderen, wie sich die Zuschauerfrage im Verlauf der Saison entwickelt. Schließlich gilt der VfL Nagold als extrem heimstarkes Team.

Bei guter Stimmung in der Bächlenhalle, sei es in den vergangenen Jahren für jedes Team schwer gewesen, Punkte in Nagold zu holen. Markus Renz: "Wenn wieder ansatzweise so eine Stimmung aufkommt wie vor allem zu den letzten Spielen in der vergangenen Runde, dann werden wir daheim einige Punkte holen." Stand jetzt startet das Abenteuer Landesliga am 10. Oktober mit der Auswärtspartie gegen die HSG Owen-Lenningen. Eine Woche später wäre dann das erste Heimspiel in der Bächlenhalle gegen die HSG Hossingen-Meßstetten. In den nächsten Wochen planen die Nagolder Handballerinnen neben intensiven Trainingseinheiten auch zahlreiche Testspiele.

Artikel bewerten
2
loading
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.