Zum Abschluss kommt auf die Nagolder Handballerinnen auswärts noch einmal ein harter Brocken zu.
HSG Hossingen-Meßstetten – VfL Nagold (Samstag, 17.30 Uhr, Heuberghalle Meßstetten). Nur gut, dass Unterstützung dabei ist: Zur Partie nach Meßstetten setzt die Abteilung einen Fanbus ein.
„Jetzt steht doch tatsächlich schon das letzte Saisonspiel an“, sagt der VfL-Trainer Markus Renz, der eigentlich schon heute mit dem Gesamt-Saisonverlauf seiner Mannschaft zufrieden sein kann.
Auf Platz 8 steht der VfL Nagold. Mit einem Sieg würde das Team noch auf den siebten Platz klettern. Doch, das wäre nicht viel mehr als Ergebniskosmetik. Wichtig ist: Die Klasse konnte frühzeitig gehalten werden. Auch in der nächsten Saison geht der VfL Nagold in der Verbandsliga auf Punktejagd.
Bockstarker Aufsteiger
Mit der HSG Hossingen-Meßstetten bekommt es das Frauenteam des VfL mit einem bockstarken Aufsteiger zu tun. Die HSG ist aktuell Fünfter. 26:16 Punkte sprechen für sich. Und noch mehr die Ergebnisse in den jüngsten fünf Spielen: Man ließ nur einen Punkt liegen.
Auch gegen den VfL Nagold überzeugte das Team vom Heuberg. Für den VfL war es das erste Heimspiel der Saison – und das verlor man dann in einer wahren Tor-Schlacht knapp mit 38:40.
„Da fehlte uns vor allem der Zugriff in der Abwehr“, sagt Markus Renz. Dass Luisa Eipper damals nicht in der Abwehr eingesetzt werden konnte, habe das Team zu spüren bekommen. Allerdings ist auch diesmal nicht klar, ob Eipper spielen kann. „Sie bekam letzten Samstag einen Schlag auf die Nase“, erörtert Nagolds Coach.
Warnung!
Wie dem auch sei, in Nagold ist man vor dem Spiel der Hossingerinnen gewarnt. „Die versuchen über ein schnelles Spiel zum Torerfolg zu kommen“, weiß Renz. Zudem spiele die HSG eine recht offensive Abwehr. Dadurch erziele die HSG Ballgewinne.
Der Nagolder Trainer verweist aber auch auf das zweite Gesicht des Teams vom Heuberg. Die HSG steht nämlich sowohl bei den erzielten Toren (744) als auch bei den kassierten Toren einsam an der Spitze der Liga. 696 Tore wurden in den 21 Spielen bisher der HSG Hossingen-Meßstetten eingeschenkt. Für Markus Renz ist das ein klares Zeichen: „Man kann die Abwehr knacken!“
VfL muss Ballverluste vermeiden
Also muss der VfL sauber und konzentriert spielen, möglichst technische Fehler und Ballverluste vermeiden, damit die HSG gar nicht erst in ihr schnelles Spiel kommt.
Auch die Männer nochmals im Einsatz
Der Coach hofft, dass sich der VfL zum Saisonschluss noch einmal gut präsentiert. Das wäre dann auch ganz nach dem Geschmack der Zuschauer – denn von Nagold aus fährt ein Fan-Bus nach Meßstetten zur Heuberghalle. Das lohnt sich diesmal doppelt.
Um 17.30 Uhr spielen die Frauenteams gegeneinander, danach, ab 19.30 Uhr, treffen die Männer des VfL Nagold auf die HSG Hossingen-Meßstetten. Für beste Fanstimmung dürfte diesmal also auch in fremder Halle gesorgt sein.