Einen Sieg peilen Tom Keller und die TG Schömberg gegen Schwaikheim an. Foto: Kara

Das Schlusslicht der Verbandsliga gastiert in der Schömberger Stauseehalle. Die Wismar-Sieben tauscht mit den Sportfreunden Schwaikheim das Heimrecht.

TG Schömberg – SF Schwaikheim (Sonntag 17 Uhr, Stauseehalle Schömberg). Kurzfristig tauschten die TG Schömberg und die SF Schwaikheim das Heimrecht, so dass die geplante Begegnung in neuer Umgebung über die Bühne gehen kann. Dies geht sicherlich für beide Teams in Ordnung, denn die Winterpause fällt nur kurz aus, da bereits am 24. und 25. Januar die Saison wieder aufgenommen wird und mit Ausnahme über die Fasnet Mitte Februar jedes Wochenende eine Begegnung anstehen wird.

 

Beide Teams brauchen dringend Punkte

In eine verfrühte Pause zu gehen darf sich Schwaikheim nicht erlauben, denn die Gäste befinden sich mit 3:19 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Auf Rang elf mit 8:14 Zählern liegt Schömberg, das bislang nicht an die Vorsaison anknüpfen kann.

Euphorie der Vorsaison ist verfolgen

„Dass das zweite Jahr in einer Spielklasse immer das Schwerste ist, zeigt sich bei vielen Mannschaften und ist auch in unserem Fall absolut richtig. Nach dem Aufstieg herrschte eine brutale Euphorie, die viel Energie freigesetzt hat. Die ist nicht mehr da, so dass manchmal vielleicht die Trainingsintensität weniger wird und in der Partie der letzte Schritt fehlt. Manche Spiele sind somit keine Selbstläufer mehr, da irgendwann auch das Selbstvertrauen sinkt. Hinzu kommt, dass wir in den Spielen zwar meistens nahezu komplett waren, aber in den Trainingseinheiten immer wieder Akteure wegen Verletzung oder Krankheit gefehlt haben, so dass diese Rückstände haben, die erst nach und nach aufgeholt werden können“, geht Trainer René Wismar auf die Gründe für die schwierige Spielzeit ein.

„Erst jetzt sind so langsam wieder alle Spieler vollkommen einsatzbereit“, ergänzt der erfahrene Coach.