Christoph Endres (im Tor) und die HSG Rottweil sind auf der Suche nach alter Stärke. Foto: Phil Wälde

Am Samstagabend steht für die HSG Rottweil in der Handball-Verbandsliga das letzte von drei Heimspielen in Folge an.

In der Doppelsporthalle empfängt der Tabellenvierte den Tabellenletzten SG H2Ku Herrenberg II (Samstag, 18.10 Uhr, Doppelsporthalle). Nach einem enttäuschenden Start ins neue Jahr und zwei schwachen Heimauftritten ist die Zielsetzung klar: zurück zu alter Stärke finden und wieder Punkte sammeln.

 

„Es ist noch mal eine Chance für Punkte und für uns wichtig, wieder ein Spiel zu zeigen, das unseren gewohnten Leistungen aus der Hinrunde entspricht“, sagt Trainer Michael Huber.

Vor allem mental soll der Schalter wieder umgelegt werden. „Wir müssen im Kopf wieder freier werden und mit der nötigen Leichtigkeit an die Aufgabe rangehen.“

Tabellenschlusslicht kommt

Der Gegner aus Herrenberg steht zwar am Tabellenende, präsentierte sich in den vergangenen Wochen jedoch keineswegs chancenlos. Mehrfach verlor die SG H2Ku II nur knapp, unter anderem gegen Spaichingen und Ditzingen. Auch gegen etablierte Teams wie Ludwigsburg oder Schömberg hielt die SG phasenweise gut mit, musste sich am Ende aber geschlagen geben.

Das Hinspiel konnte die HSG mit 30:25 für sich entscheiden. Damals erwies sich vor allem das Tempospiel als entscheidender Faktor. Genau dort will Rottweil wieder ansetzen.

Mit Tempo zum Ziel

„Wir haben uns unter der Woche viel auf unsere Angriffsaktionen konzentriert und daran gearbeitet, wieder einen flüssigen Ballfluss zu bekommen. Zudem wollen wir unser Tempospiel wieder mehr in den Vordergrund rücken und zu einfacheren Toren kommen“, erklärt Huber.

Ernsthaft mit Spaß

Trotz der Tabellenkonstellation warnt der HSG-Coach vor Nachlässigkeit. „Auch wenn es gegen den Tabellenletzten geht, wissen wir, dass es nicht leicht wird. Wir müssen selbstbewusst und befreit mit Spaß an das Spiel gehen, dann wird der Positivtrend wieder auf unsere Seite wechseln.“

Ende der schwierigen Phase?

Für die HSG bietet sich am Samstagabend die Gelegenheit, die zuletzt schwierige Phase zu beenden und vor heimischem Publikum wieder ein Zeichen zu setzen.