Handball-Verbandsligist SG Freudenstadt/Baiersbronn musste sich dem TV Spaichingen geschlagen geben – obwohl es zunächst anders aussah.
Die SG Freudenstadt/Baiersbronn erwischte in Spaichingen einen Traumstart. Mit viel Aggressivität in der Abwehr und hoher Konsequenz im Angriff setzte man die Gastgeber früh unter Druck. Nach sieben Minuten stand ein deutliches 7:1 auf der Anzeigetafel.
Die Defensive agierte kompakt, verteidigte leidenschaftlich, und wenn Spaichingen doch einmal zum Abschluss kam, waren entweder das Aluminium oder Torhüter Caleb Appel zur Stelle.
TV Spaichingen wird besser
Mit zunehmender Spielzeit fanden die Gastgeber jedoch besser in die Partie. Vor allem Fabian Simmerer sorgte aus dem Rückraum für Entlastung und Tore. Gleichzeitig schlichen sich bei der SG mehr Fehler ein, wodurch Spaichingen Schritt für Schritt aufholen konnte. Nach dem starken Beginn kippte das Spiel, sodass die SG mit einem 15:16-Rückstand in die Halbzeit ging.
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe. Doch ähnlich wie in der Phase der Spaichinger Aufholjagd zu Beginn der Partie nutzten die Gastgeber nun konsequent die Fehler der SG. Technische Fehler und überhastete Abschlüsse häuften sich, während Spaichingen Tor um Tor davonzog.
Gastgeber halten das Tempo hoch
Zehn Minuten vor dem Ende stand es bereits 31:24, ohne dass es der SG gelang, dem Spiel noch einmal eine Wendung zu geben. Die Gastgeber hielten das Tempo hoch und brachten den Vorsprung souverän ins Ziel.
Am Ende stand eine enttäuschende 28:37-Niederlage. Gerade nach der dominanten Anfangsphase ist dieses Ergebnis nur schwer zu akzeptieren. Spaichingen zeigte nach dem frühen Blackout eine starke Reaktion und ist keinesfalls ein Gegner, den man im Vorbeigehen schlägt.
Trainerteam unzufrieden
Dennoch darf man sich nach einer zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Führung nicht derart aus dem Spiel nehmen lassen. Diese Leistung und Einstellung entspricht nicht den Erwartungen des Trainerteams.
Nach der Weihnachtspause geht es für die SG am 24. Januar mit dem Start in die Rückrunde der Verbandsliga weiter.