Amely Haas und die SG Maulburg/Steinen sind am letzten Spieltag auswärts gefordert. Foto: Hannes Brenneisen

SG Maulburg/Steinen kann noch Plätze gutmachen, die HSG Dreiland ist derweil bereits abgestiegen. 

Die hiesigen Damen-Teams wollen einen versöhnlichen Abschluss.

 

SG Gutach/Wolfach - SG Maulburg/Steinen (Sa., 20 Uhr): Das letzte Spiel der Saison bestreitet die SG Maulburg/Steinen beim Schlusslicht. Die Zielsetzung ist klar: „Wir wollen mit dann zwei Siegen in Serie die Runde beenden“, sagt Trainer André Leuchtmann.

Die SG ist als Tabellensechster klarer Favorit. Zudem besteht die Möglichkeit, noch auf Platz vier vorzustoßen – dafür sind die Wiesentälerinnen jedoch auf Niederlagen von Steißlingen und Hossingen-Meßstetten angewiesen.

Das Hinspiel gewann Maulburg/Steinen mit 28:23. Leuchtmann erwartet, dass die Gastgeber im letzten Heimspiel noch einmal alles geben: „Es besteht die Gefahr, dass wir sie nicht ernst nehmen. Das darf nicht passieren. Auch wenn es keine Übermannschaft ist, dürfen wir sie nicht unterschätzen.“

Der Gegner ist stark im Eins-gegen-Eins und im Zusammenspiel mit dem Kreis. Daher sollte die SG an die Abwehrleistung aus der Vorwoche anknüpfen, den Gegner zu Fehlern zwingen und durch Tempogegenstöße einfache Tore erzielen.

Personell sieht es gut aus. Es fehlt nur Tamara Posovsky, hinter Mike Hartmann steht ein Fragezeichen.

TV Weilstetten - HSG Dreiland (Sa., 18 Uhr): Trotz guter Rückrunde muss die HSG absteigen. Das steht fest, obwohl bei einem Sieg noch ein Gleichstand mit der SG Tübingen möglich wäre.„Durch den Sieg von Tübingen in Altdorf ist der Klassenerhalt rechnerisch nicht mehr möglich“, sagt Coach Christian Weber. Grund ist der direkte Vergleich.

„Wir wollen uns mit erhobenem Haupt verabschieden“, betont Weber. Für viele ist es der letzte Auftritt im HSG-Trikot, auch seine Trainerzeit endet vorerst. „Ich bin überzeugt, dass wir noch einmal alles abrufen werden“, so Weber, der den Klassenerhalt für möglich hielt.

Mehrere unglücklich verlorene Spiele und viele Verletzungen in der Hinrunde hätten eine bessere Platzierung verhindert. „Unzufrieden bin ich nicht mit der Saison. Generell sind wir jedoch ein wenig zu spät in Fahrt gekommen, was nach der Neuformierung nicht verwunderlich war“, erklärt Weber.