Maike Hartmann (links) und die SG Maulburg/Steinen gehen als Favorit ins Duell mit Tübingen. Foto: Thomas Hess

Die Damen I der SG Maulburg/Steinen und der HSG Dreiland starten mit Heimspielen aus der Winterpause.

Auch in der Damen-Verbandsliga steht ein Heimspiel-Wochenende bevor.

 

SG Maulburg/Steinen – SG Tübingen (Sa.; 18 Uhr, Sporthalle Maulburg): Blickt man auf die Rangliste der Verbandsliga, Staffel 3, dann ist die Favoritenrolle in diesem Duell am Samstag doch eindeutig verteilt. Während die SG mit 14:8-Zählern auf dem vierten Platz steht, stecken die Gäste im Tabellenkeller fest. Doch Coach André Leuchtmann mahnt: „Sie stehen in der Rangliste nicht gut da, das ist richtig. Aber man sieht bei den Tübingerinnen eine Entwicklung.“

Das Hinspiel ging deutlich mit 40:26 an die Wiesentälerinnen. „Tübingen verfügt über einen stabilen Angriff mit gefährlichem Rückraum und gutem Kreisspiel. Außerdem nehmen sie das Tempospiel sehr ernst. Kurzum: Wir dürfen uns nicht vom Tabellenplatz blenden lassen“, so Leuchtmann.

Abwehr der Gäste für die SG knackbar

Die Schwachstelle, die er bei den Gästen aus dem Schwabenland ausgemacht hat, ist die Defensive. „Die Abwehr ist zu knacken“, sagt Leuchtmann und sieht gerade in den Eins-gegen-Eins-Duellen Vorteile bei der SG aufgrund der „Dynamik und Geschwindigkeit“. Man wolle gute Lösungen finden und einfache Tore machen. Leuchtmann setzt deshalb auf das Tempospiel.

Im SG-Kasten wird diesmal nicht Anja Rüch stehen. Dafür wird Routinier Stefanie Kovacic zwischen den Pfosten agieren. Mit Laura Träber und Sabrina Gruber fallen die beiden Langzeitverletzten weiterhin aus. Sharena Hasler ist derzeit noch erkältet. Ihr Einsatz steht aber wohl nicht zur Debatte.

HSG Dreiland – SG TG Altdorf/DJK Ettenheim (Sa. 18 Uhr, Sporthalle Brombach): Auch die Damen I der HSG Dreiland sind aus der Winterpause zurück. Wunden lecken war in den vergangenen Wochen angesagt. Zum einen aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs – nur zwei Siege konnten in elf Partien eingefahren werden -, zum anderen aber auch aufgrund der vielen angeschlagenen und verletzten Spielerinnen. Die hatten nun Zeit, sich zu erholen, um wieder fit zu werden.

Mit 4:18-Zählern rangiert die HSG auf dem zehnten Rang und ist stark abstiegsgefährdet. Der Gegner hat 13 Pluspunkte auf der Habenseite und steht auf Platz sieben. Auch das Hinspiel war eine deutliche Angelegenheit. Mit 34:26 behielten die Ortenauerinnen die Oberhand.

HSG fängt in der Rückrunde bei null an

„Nach unserer alles anderen als guten Hinrunde, die geprägt war von vielen Verletzten und teilweise auch etwas eigenem Unvermögen, wollen wir es in der Rückrunde besser machen“, gibt Weber die Richtung vor. Man fange bei null an, schaue nicht auf die Tabelle. Gleich im ersten Match nach dem Re-Start steht die HSG indes vor einer hohen Hürde.

Altdorf/Ettenheim besitze einen großen, ausgeglichenen Kader. „Die Abwehr ist hervorragend und nach Ballgewinn schalten sie jederzeit schnell um“, weiß Weber. Im Umkehrschluss heißt das für die Dreiländerinnen, dass sie technische Fehler weitestgehend vermeiden sollten.