Die Handball-Damen der SG Maulburg/Steinen und HSG Dreiland gewinnen ihre letzten Saisonspiele.
Zum Saison-Ausklang behält die SG bei Schlusslicht Gutach/Wolfach die Oberhand, die HSG Dreiland holt den vierten Erfolg beim TV Weilstetten.
SG Gutach/Wolfach - SG Maulburg/Steinen 22:33 (10:16). - Nichts mehr anbrennen ließen die Wiesentälerinnen beim Gastspiel im Schwarzwald. Am Ende der Runde schlägt Platz sechs zu Buche, und das bei nur drei Zählern Rückstand auf Rang zwei.
Zu Beginn der Partie hatten die SG im Angriff noch leichte Schwierigkeiten bei der Chancenverwertung. Diese legten sich jedoch schnell ab. Und mit dem ersten Überzahlspiel war der Gast voll im Spiel.
Maulburg/Steinen operierte mit einer offensiven Abwehr und stellte so die Gegnerinnen immer wieder vor große Probleme. Falls die Schwarzwälderinnen doch im Angriff zu Chancen kamen, war meist Torhüterin Zoe Zscherper zur Stelle.
Die SG eroberte Bälle, agierte mit Tempo nach vorne, traf konsequent und setzte sich nach und nach ab. Eine kurze Schwächephase in der Defensive sorgte indes dafür, dass der Vorsprung zur Halbzeitpause nicht noch deutlicher ausfiel.
Nach Wiederbeginn war der Gast gleich auf der Höhe und zeigte, dass der Sieg nur über die SG ging. Mit schnellen Gegenstößen und erfolgreichen Abschlüssen der Außen war die Messe schnell gelesen.
Im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich Unkonzentriertheiten im Passspiel ein, was aber dank einer stabilen Abwehr nicht wirklich ins Gewicht fiel. Am Ende stand ein klarer und hochverdienter Sieg in der Fremde fest.
Tore für SG Maulburg/Steinen: Wolpensinger 2, Kiefer 2, Haas 2, Seger 2, Schmidt 7, Denise Kahrsch 1, Hartmann 5, Wagener 1, Hasler 6/1, Celine Kahrsch 5.
TV Weilstetten - HSG Dreiland 31:36 (15:15). - Das letzte Saisonspiel haben die Dreiländerinnen hochverdient gewonnen. „Und das letzte Match hat deutlich gezeigt, dass das Team eigentlich nun in der Liga angekommen ist. Leider ist die Saison vorbei’, ließ Trainer Christian Weber wissen.
Die Defensive der HSG stand in Balingen nach gut 15 Minuten sehr gut und die beiden Torhüterinnen präsentierten sich ebenfalls in starker Verfassung. „So konnten wir einen Vier-Tore-Rückstand phasenweise in eine eigene Sechs-Tore-Führung umwandeln”, meinte Weber.
Der Angriff agierte über 60 Minuten lang variabel und verbuchte am Ende mit 36 erzielten Treffern auswärts eine starke Quote. Und so durften die Gäste sich über Saisonsieg sieben freuen, der allerdings am Abstieg als Tabellenzehnter nichts mehr ändert.
„In der Hinrunde haben wir zu wenige Punkte geholt. Das lag unter anderem an den vielen Selbstzweifeln und damit dem fehlenden Glauben an sich selbst. Hinzu kamen Verletzungen wichtiger Akteure”, blickte Weber zurück.
Tore für HSG Dreiland: Nuding 3, Huber 1, Knössel 4, Hopp 3, Herzog 7/1, Darius 8, Hablitzel 1, Reinke 9.