Lars Sandelmann traf sechsmal für die SG. Foto: Axel Klisch

Handball-Verbandsligist SG Freudenstadt/Baiersbronn hat sein Auswärtsspiel beim SV Remshalden am Sonntagabend mit 24:29 verloren.

Trotz einer ordentlichen ersten Halbzeit und einer zwischenzeitlichen Führung musste die SG vor allem wegen den letzten zehn Minuten Punkte liegen lassen.

 

Die ungewohnte Anwurfzeit am Sonntag um 17 Uhr schien die Freudenstädter zunächst nicht zu beeindrucken. Die SG fand gut in die Partie, stand kompakt in der Abwehr und spielte im Angriff geduldig.

Zunächst alles unter Kontrolle

Nach rund 15 Minuten lag man verdient mit 6:9 in Führung und hatte das Spielgeschehen weitgehend unter Kontrolle. Auch in der Folge blieb die SG die aktivere Mannschaft und setzte sich zeitweise weiter ab. Zur Halbzeitpause führten die Freudenstädter mit 10:13 und konnten selbstbewusst in die Kabine gehen.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie deutlich offener. Technische Fehler schlichen sich ein, zudem verlor die SG durch mehrere Zeitstrafen den Rhythmus. Vier der insgesamt fünf Hinausstellungen kassierte Freudenstadt/Baiersbronn in der zweiten Halbzeit, was den Spielfluss spürbar hemmte. Remshalden nutzte diese Phase konsequent und kämpfte sich nun weiter heran.

So lief die Schlussphase

Auch in der Schlussphase gelang es der SG nicht, sich als Favorit entscheidend abzusetzen. In der 47. Minute kippte das Spiel endgültig, als Jakob Eisenbraun den SV Remshalden erstmals mit 21:20 in Führung brachte. Am Ende fehlten der SG dann die Lösungen.

In den letzten zehn Minuten gelangen nur noch zwei Treffer, während Remshalden weiter Druck machte und sich eine klare Führung erarbeitete.

Das ist der nächste Gegner

Am Ende stand eine 24:29-Niederlage, die aus SG-Sicht besonders schmerzt, da man über weite Strecken gut im Spiel war und sich endlich mit einem Auswärtssieg belohnen wollte. Hinzu kommt, dass man es verpasste, sich deutlich von den drei Abstiegsplätzen abzusetzen.

Für die SG Freudenstadt/Baiersbronn gilt es nun, diese Niederlage schnell abzuhaken und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich am 21. Februar vor heimischem Publikum gegen die HSG Böblingen/Sindelfingen.