Die St. Georgenerinnen starten mit dem letzten Heimspiel dieser Saison in den Endspurt um den Klassenerhalt. Die Männer sind heiß auf das Derby gegen die HSG Kinzigtal.
Landesliga Frauen: TV St. Georgen – Alpla HC Hard (Samstag, 17.30 Uhr). Für die TVS-Damen geht es in den kommenden Wochen ins packende Saisonfinale. Mit den Duellen gegen Hard, Dunningen/Schramberg und Lustenau hat der TVS noch drei wichtige Spiele vor sich. Die Rechnung ist dabei recht einfach: Gewinnt der TVS zwei der drei Spiele, kann der TV Spaichingen den St. Georgenerinnen den siebten Platz nicht mehr streitig machen.
Der Dreierpack startet mit dem Heimspiel gegen Hard. Die Österreicherinnen konnten zwar bisher nur fünf Punkte ergattern, machten den Kontrahenten aber immer wieder bis in die Schlussminuten das Leben schwer. St. Georgen will vor allem den Rückenwind aus dem überzeugenden Heimspiel-Sieg gegen Friedrichshafen-Fischbach mitnehmen.
Tatsächlich wird das Spiel in dieser Saison schon der letzte Heimauftritt sein. Während es im Kader für die kommende Saison beruflich und studienbedingt noch das eine oder andere Fragezeichen gibt, wird das Heimspiel für Katharina Sprenger und Annabell Hackenjos auch den Abschied vom St. Georgener Publikum bedeuten.
Sprenger ist vor einigen Wochen nach Konstanz gezogen und wird neben einer hohen beruflichen Belastung den Aufwand der Pendelei nicht mehr stemmen können. Hackenjos, die am vergangenen Wochenende mit der A-Jugend des TuS Steißlingen den Einzug ins Final Four um die deutsche Meisterschaft verpasst hat, wird in der kommenden Saison bei deren Damen in der Regionalliga angreifen.
Bezirksoberliga Männer
TV St. Georgen – HSG Kinzigtal (Samstag, 19.30 Uhr). Emotional lässt sich die Saison der TVS-Herren wohl nur noch schwierig steigern. Nachdem die St. Georgener schon vier Spieltage vor dem Ende als Meister und Aufsteiger festgestanden hatten, mussten sie sich im Spitzenspiel bei der HSG Albstadt 2 zuletzt hauchdünn geschlagen geben.
Mit dem Heimderby gegen die HB Kinzigtal wartet ein weiteres hochattraktives Spiel und ein Gegner, der immerhin noch um Tabellenplatz vier kämpft.
Kinzigtal kommt mit der Empfehlung von zuletzt vier Siegen in Folge in die Roßberghalle. Die Bergstädter sind folglich nicht nur aufgrund der jüngsten Siegesserie der Kinzigtäler gewarnt. Das Team stellt eine junge Mannschaft, die sich offensichtlich im Saisonverlauf immer besser finden konnte.
Das Derby vor heimischem Publikum sollte die Bergstädter definitiv ausreichend motivieren, um abermals alles in die Waagschale zu werfen.